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Kommentar: Neues Parkhaus muss schneller kommen

Ingo Kramer über die Probleme bei den Parkplätzen

Dass die Stadt auf Hinweise von Bürgern reagiert und hier und dort ein paar neue Stellplätze markiert, ist eine gute Sache. Allerdings ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Es braucht eine größere Lösung, mit der möglichst vielen Leuten geholfen ist. Ein neues Parkhaus hinter der Jägerkaserne klingt nach einer sehr sinnvollen Sache. Dort könnten bis zu 450 Autos in zentraler Lage parken, aber das Parkhaus wäre gleichzeitig auch gut versteckt, würde das Stadtbild nicht so verschandeln wie derzeit die vielen Autos den Obermarkt.

Allerdings ist seit Mai in dieser Frage zu wenig passiert. Gut, die Stadt musste die Haushaltsgenehmigung abwarten. In dieser Zeit durfte sie noch keine Planungsbüros beauftragen. Aber sie hätte das Ganze schon mal vorbereiten können. Das ist nicht passiert. Stattdessen sagt der städtische Verkehrsplaner, dass die Stadt erst jetzt „die zeitnahe Beauftragung eines Büros vorbereiten“ würde. Sie will jetzt Büros anschreiben, um Angebote bitten und dann dieses Jahr noch ein Büro mit der Detailbetrachtung beauftragen. Tatsächlich aber ist der Haushalt seit Ende August bestätigt, jetzt haben wir Anfang Oktober. So geht Woche für Woche ins Land, ohne dass es nennenswert vorwärts geht. Das ist zu wenig, um das drängende Parkplatzproblem zu lösen.

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