merken

Kommentar: Radfahren ist der Verkehr der Zukunft

Tobias Wolf über den schleppenden Ausbau der Radwege

Eins vorweg: Ich bin Fußgänger, Autofahrer und Radfahrer. Was Letzterem in Dresden aber geboten wird, ist mehr als nur verbesserungsbedürftig. Warum ist das in den letzten 25 Jahren eigentlich nicht gelungen? Warum ist die Infrastruktur nicht im selben Maß mitgewachsen, wie es die Verkehrszahlen eigentlich nahelegen? Weil die Verantwortlichen mit Billigung vieler Dresdner zu sehr auf den individuellen Autoverkehr geguckt haben, wie so manche neu oder breiter gebaute Magistrale zeigt.

Weiterführende Artikel

So plant das Rathaus für Radfahrer

So plant das Rathaus für Radfahrer

Die Stadt baut neue Radwege und saniert alte. Die entscheidenden Stellen werden aber nicht angepackt, sagen Kritiker.

Vielleicht ist es deshalb so schwer, mehr Radwege in dieser autoverliebten Stadt zu bauen. Die aktuelle Debatte um den Zelleschen Weg zeigt es. Bloß keinen Zentimeter Asphalt an Radler und Fußgänger abtreten. Ähnlich sieht es bei der Königsbrücker Straße aus. Der Verkehr der Zukunft in der Stadt muss nicht vorrangig auf das Auto ausgerichtet sein, auch wenn die Gasfußlobby uns dies unentwegt weiszumachen versucht. Sauberen Fortbewegungsmethoden sollte der Vorzug gegeben werden. Klar ist es bequemer, in den Wagen zu springen und loszufahren. Weniger Autos bedeuten aber weniger Umweltverschmutzung und Feinstaubprobleme – dafür ein deutliches Mehr an Lebensqualität. Günstiger und gut für die Gesundheit ist es obendrein. Es wird Zeit, langsam umzudenken.

Anzeige
Große Jubiläumsaktion bei XXL KÜCHEN ASS
Große Jubiläumsaktion bei XXL KÜCHEN ASS

Zum 25-jährigen Geburtstag gibt es bei den sieben XXL KÜCHEN ASS-Fachmärkten in Sachsen den gewohnten Service und tolle Jubiläumsangebote.