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Kommentar: Radler haben auf der Straße nix zu suchen

Peter Anderson über Fahrradfahren im Winter

Die Meinungen über das Radfahren im Winter gehen auseinander. Ganz harte Vertreter der Zunft verweisen auf nicht geräumte Radwege und Bürgersteige. Deshalb müssten die Radler auf die Straße ausweichen, selbst wenn sie dort oft mittig auf der Fahrbahn rutschen, da die Ränder zu matschig sind oder voller Schnee liegen. Ihnen bliebe sozusagen gar nichts anderes übrig, als sich und andere durch das Schlittern auf der Straße zu gefährden.

Ich persönlich sehe das anders: An Tagen mit viel Schnee sollte das Fahrrad im Schuppen bleiben. Genauso, wie Autos bei Blitzeis nicht auf die Straße gehören. Bei solchen extremen Straßenverhältnissen würde doch auch niemand auf die Idee kommen, vom Winterdienst zu fordern, gefälligst sämtliche Straßen mit Salz vom Eis zu befreien.

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Natürlich muss dann eine Alternative zum Rad gefunden werden. Gerade für Familien ist dies oft nicht einfach. Da muss die Autotour zur Arbeit umgestellt oder eine Mitfahrgelegenheit gesucht werden. In der Stadt wird eine Fahrkarte für die Bahn oder den Bus nötig. Am Ende müssen Kinder und Eltern sogar noch eine halbe Stunde eher aufstehen. So ist das aber nun einmal im Winter. Da kann niemand darauf bestehen, dass alles wie im Sommer läuft. Die eigene Gesundheit und Unversehrtheit sollten uns diese Mühe schon wert sein.