merken

Kommentar: Sparen auf Kosten der Versicherten?

Gabriela Lachnit über die Grippesaison und Krankenkassen.

© Thomas Eichler

Wohl dem, der in diesen Tagen nicht das Bett hüten muss, weil er krank ist. Es ist Grippezeit. Wen es erwischt hat, der hat nicht nur mit der Erkrankung zu kämpfen, sondern musste vielleicht auch viele Pläne umstellen. Zum Beispiel den Urlaub absagen, oder einen Besuch bei Freunden oder sogar einen geplanten operativen Eingriff.

Nichts anbrennen lassen und ab nach Weinböhla!

Anspruchsvoller Geschmack, Style, Gemütlichkeit und Markenqualität - dafür steht Möbel Hülsbusch seit über 29 Jahren. Lassen Sie sich von den Wohnideen begeistern und individuell beraten. Jetzt zum Küchen- und Einrichtungsprofi zwischen Dresden und Meißen.

In dieser Grippezeit darf man getrost sogar ein wenig „unhöflich“ sein und auf das Händeschütteln bei der Begrüßung verzichten. Küsschen links und Küsschen rechts sollten ebenfalls in Zeiten von umherschwirrenden Erkältungsviren wegbleiben. Es ist sogar ein Zeichen von Höflichkeit, wenn ein Erkälteter seine Umgebung vor der Ansteckung schützen möchte. Wer erkältet ist, sollte größere Menschenansammlungen vermeiden – ganz abgesehen davon, dass es äußerst unangenehm ist, mit ständigem Husten zum Beispiel eine Theateraufführung zu stören.

Wer schon im Herbst mit einer Grippeschutzimpfung versehen worden ist, dürfte auf der sicheren Seite sein, die echte Grippe nicht zu bekommen. Eine Garantie ist diese Impfung aber nicht, zumal die Influenza-Viren diesmal andere sind, als gegen die geimpft worden ist. Insofern sollten Krankenkassen künftig den Vierfach-Impfstoff bezahlen und nicht mit einem Dreifach-Impfstoff auf Kosten der Versicherten sparen.