merken

Kommentar: Viele Schultern tragen die Vereinsarbeit

Steffen Gerhardt über die Förderung des Eintracht-Nachwuchses.

© SZ Thomas Eichler

Wenn die Eltern nicht wären! Dann würde es in vielen Vereinen sehr duster aussehen, was die eigenen Aktivitäten betrifft. Es ist gut, dass die Eintracht-Verantwortlichen eine Lanze für die Mütter und Väter brechen, die ihre Söhne und Töchter nicht nur regelmäßig zum Training kutschieren, sondern auch bereit sind, zu den Auswärtsspielen Fahrgemeinschaften zu bilden.

Weiterführende Artikel

Eintracht Niesky überzeugt mit preisverdächtiger Nachwuchsarbeit

Eintracht Niesky überzeugt mit preisverdächtiger Nachwuchsarbeit

Drei Meistertitel für 2018 hat der Fußballverein bereits. Beste Voraussetzung für einen Förderpreis. Unter den Top Ten sind die Nieskyer bereits.

Die Eintracht ist dabei kein Einzelbeispiel. In vielen Sportvereinen ist es gang und gäbe, dass Kinder und Jugendliche in den Autos ihrer Eltern zum Sport gefahren werden. Das ist halt der Nachteil des ländlichen Gebietes, denn in den großen Städten stehen immerhin Straßenbahn und Bus als alternative Transportmöglichkeiten zur Verfügung. Trotz dieser Benachteiligung ist es umso erstaunlicher, wie gut die Nachwuchsarbeit im ländlichen Raum noch funktioniert. Dass das auch weiterhin möglich ist, dafür hat die Enso den Nachwuchsförderpreis im Fußball ins Leben gerufen. Er gibt den Vereinen die Chance, eine zusätzliche Geldquelle zu erschließen, vorausgesetzt, man kann als Verein etwas vorzeigen. Das haben die Nieskyer mit einer umfangreichen Dokumentation getan, ohne dabei die eigenen Probleme zu verschweigen. Sie stehen damit nicht allein da.

Stars im Strampler aus Niesky
Stars im Strampler aus Niesky

So klein und doch das ganz große Glück: Wir zeigen die Neugeborenen aus Niesky und Umgebung.