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Kommentar: Vom Bahnhof in den städtischen Trubel

Daniela Pfeiffer über die Belebung der oberen Berliner Straße

Großstadt schnuppern. Das hieß als Dorfkind früher, mit dem Bus nach Königshain zu reisen, von dort mit dem Zug nach Görlitz. Damals fielen Reisende noch direkt vom Bahnhof in den Stadttrubel. Hier begann die Stadt. Da war auch der obere Teil der Berliner Straße ein Erlebnis für uns, eine Flaniermeile.

Selten seitdem haben die Chancen so gut gestanden wie jetzt, dass es wieder so werden könnte. Etwas belebter ist dieses Sorgenkind der Stadtentwicklung inzwischen schon, dank Verkehrsfreigabe und neuem Landratsamt. Wenn dort aber noch einmal 500 Mitarbeiter dazu kommen, dürfte mindestens in der Mittagspause richtig was los sein. Irgendwann werden noch 120 Senckenberg-Mitarbeiter dazu kommen. DIE Chance für Dienstleister und vielleicht auch kleinere Modegeschäfte. DIE Chance für die Wiederbelebung der einstigen Prachtstraße. Je mehr Leben im Kleinen, umso mutiger sind vielleicht Investoren größerer Vorhaben.

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