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Kommentar: Wachsende Sorgen über Oppositionsrolle

Sebastian Beutler über die Auswirkungen des Wahlergebnisses

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Der neue AfD-Abgeordnete Tino Chrupalla über Sicherheit an der Grenze, Frauke Petry und das Ansehen des Landkreises.

Die Wahl vom Sonntag sendet ihre Schockwellen durch den Landkreis. Langsam wird klar, was sich da am Sonntag ereignet hat. Weniger, was der Wähler wollte. Sicherlich: Ein Denkzettel für die etablierten Parteien. Kann man aber bei einem Stimmenanteil von über 30 Prozent und sich langsam verfestigendem Wahlverhalten in vielen Orten noch von einem Denkzettel sprechen? Das sind doch schon größere Denkbücher, die da aufgeschlagen wurden. Zugleich wird immer deutlicher, was der Görlitzer Bürgermeister Michael Wieler Anfang des Jahres beim Neujahrsempfang seiner Bürgervereinigung „Bürger für Görlitz“ dem CDU-Politiker Michael Kretschmer ins Stammbuch schrieb: Die Parteiäußerungen seien zwar nicht immer nach seinem Geschmack, aber er mache einen tollen Job für den Landkreis. In den Städten und Gemeinden wächst nun die Sorge, dass manches Vorhaben auf halbem Wege stecken bleibt. Wird die Sanierung der Stadthalle in Görlitz nach dem Kleinen Saal fortgesetzt? Wird die B 178 ohne das Mittun Kretschmers fertiggestellt? Kommt die Elektrifizierung der Bahnstrecken? Die gewählten Abgeordneten Tino Chrupalla und Thomas Jurk haben viel zu tun in Berlin. Nur: Was werden sie aus der Opposition bewegen können?

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