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Kommentar: Wohltuender Wettbewerb

Frank Seibel über Online-Noten für Hotels

© nikolaischmidt.de

Zugegeben: Netter ist es, wenn man Lob und Kritik ganz persönlich äußert. Die wunderbare Konfitüre und das freundliche Lächeln zum Frühstück – oder trockene Semmeln und zu hart gekochte Eier; das kann man auch direkt sagen.

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Manch einer traut sich nicht und wagt es nur anonym im Internet, Plus- und Minuspunkte zu verteilen. Das ist aber auch nicht schlimm, im Gegenteil. Wer sich die Zeit nimmt, die Qualität eines Hotels oder einer Pension öffentlich zu bewerten, hilft anderen, die richtige Wahl zu treffen. Und trägt dazu bei, dass sich Hoteliers und Gastwirte vielleicht noch mehr anstrengen, immer besser zu werden. Konkurrenz belebt nicht nur das Geschäft, sondern auch die Qualität. Das zeigt die Entwicklung in Sachsen ganz schön. Seit Jahren steigt die Zufriedenheit der Kunden, und das Lob für einzelne Betriebe kommt letztlich allen zugute. Man fühlt sich als Tourist ja irgendwie wohler, wenn man in eine Region oder Stadt reist, wo alle Hotels und Restaurants gut sind, als wenn man nur gerade mal Glück hat und den einen guten unter vielen schlechten gefunden hat.

So gesehen, tun die drei Hotels, die nun in die engere Wahl zum „Gästeliebling“ gekommen sind, allen etwas Gutes. Dafür kann man sie ja mal loben.