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Kommentar: Zu viel Geld für eine Ampel

Jana Mundus über die Sinnlos-Ampeln in Dresden

Ich bin im Osten Deutschlands geboren, ich kenne den grünen Pfeil. Was macht aber jemand, der diese spezielle Regelung an einer Ampel noch nicht verinnerlicht hat oder der gar aus dem nicht-grünpfeil-erprobten Ausland stammt? Der steht an der Ziegelstraße wohl eine Ewigkeit an der roten Ampel, bevor er sich danach hoffentlich – aber natürlich mit einem schlechten Gewissen – zum Abbiegen entschließt. Ich persönlich erkenne keinen tieferen Sinn in dieser Dauerrot-Ampel, auch wenn die Stadt Dresden erklärt, dass es laut gesetzlicher Vorgaben nun mal so zu sein hat. Da kommen einem doch Zweifel am System.

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Eine Stadt ist gezwungen, über 5.000 Euro für eine völlig unnötige Ampel auszugeben. Die Frage, ob das der einzige Fall dieser Art in Dresden ist, beantwortete die Stadt bisher nicht. Nicht auszumalen, wenn solch eine Geldverschwendung auch an anderen Stellen stattfindet. Die Diskussion über Sinnlos-Ampeln muss in Dresden erlaubt sein. Denn auch wenn Amtsleiter Koettnitz das abstreitet, es gibt sie doch!

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