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Kommentar: Zweifelhafte Methoden

Eric Weser über den Strehlaer Informationsfluss.

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Das Ende des Sender-Boykotts

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Jahrelang war das Verhältnis zwischen Strehla TV und Rathaus verkorkst. Jetzt gibt es einen Neustart. Zufrieden ist die Chefin des Kanals trotzdem nicht.

Eigentlich ist der Arbeitstag rum. Und dann soll man noch in die Ratsversammlung gehen? Zugegeben, es ist nicht immer erheiternd, sich manche Abende so um die Ohren zu schlagen – weder für Stadträte noch für Bürgermeister oder Verwaltungsmitarbeiter. Aber diese Runden gehören nun mal dazu und ihre Existenz ist Errungenschaft – so langatmig die Treffen mitunter auch sein mögen. Weil die meisten Menschen (nachvollziehbarerweise) Besseres zu tun haben, als selbst dorthin zu gehen, suchen Journalisten die Sitzungen auf und nutzen sie als eine mögliche Informationsquelle, um dann der Öffentlichkeit berichten zu können. Man kann sich als Berichterstatter die Teilnahme natürlich auch schenken. Aber dann darf man sich nicht beschweren, dass einem relevante kommunalpolitische Informationen fehlen. – Trotzdem muss in Strehla auch noch einmal über den Umgang mit den beiden Stadt-Sendern nachgedacht werden. Es ist fragwürdig, dass ein Medium amtliche Informationen vorab bekommt und ein anderes nicht. – Der Anfang für einen kommunikativen Neustart ist immerhin gemacht. Noch aber gibt es hier und da zweifelhafte Methoden – bei Stadtpolitik und -medien. Sie gehören ad acta gelegt.

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