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Kommt bald Leben nach Liebon?

Wenn der Gemeinderat zustimmt, könnte Liebon ein Ferien- und Erlebnisdorf werden.

© Wolfgang Wittchen

Göda. Liebon als Feriendorf – wie das genau aussehen soll, darum geht es am Donnerstagabend in Göda. Im Bauausschuss des Gemeinderates wird in öffentlicher Sitzung der Entwurf eines Bebauungsplanes vorgestellt.

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Das kleinste Dorf Sachsens machte vor fünf Jahren Schlagzeilen, als die damaligen Bewohner des einzigen Gehöftes unter dem Titel „Dorf zu verkaufen“ im Internet nach einem Interessenten suchten. Ende 2012 fand sich schließlich einer: Unternehmer Andreas Reitmann aus Dresden wollte aus dem Gödaer Ortsteil Liebon ein Energiedorf machen, das sich mithilfe von Solarmodulen, Wärmepumpen und Brauchwasser aus dem eigenen Brunnen weitestgehend selbst versorgt. In Wohnhaus und ausgebauten Scheunen des Vierseithofes sollten bis zu 100 Bewohner leben können. Doch schon bald stellte sich heraus, dass dieses Vorhaben nicht genehmigt werden würde. Ende 2013 kam dann eine neue Idee auf den Tisch: ein Ferien- und Erlebnisdorf mit Ferienwohnungen, Spielplatz, Tieren zum Anfassen und einem Hofladen. Wie sich das umsetzen lässt, wird nun morgen Abend vorgestellt. (SZ/MSM)

Bauausschuss Göda, Donnerstag, 19 Uhr, im Gemeindeamt Göda

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