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Kommt die gelbe Tonne?

Noch wird der Plastikmüll in dünnen Säcken gesammelt. Am Abholtag ist deren Inhalt oft über die ganze Straße verteilt. Jetzt naht Abhilfe.

© Nikolai Schmidt

Radebeul. Seit Längerem gehören die gelben Säcke, in denen der Plastikmüll gesammelt wird, zum Straßenbild von Radebeul. Doch mehr und mehr haben sich die dünnen Hüllen zum Ärgernis entwickelt, sagte Uwe Wittich von den Freien Wählern jetzt im Stadtrat. Es fängt beim Beschaffen der Säcke an. Wo bekomme ich sie her und wann? Und das geht bis zu der Frage, wie und wann werden sie am Straßenrand abgestellt. Dafür gibt es zwar Regeln, aber unterschiedliche Ansichten über die Einhaltung.

Deshalb schlug Uwe Wittich vor, dass die ganze Stadt zur gelben Tonne übergehen sollte – wie schon in den Genossenschaftshäusern praktiziert. Denn wer mit dem gelben Sack zu tun hat, der ist unzufrieden.

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Auch deshalb, weil sich der Inhalt der Säcke nicht selten verselbstständigt und Straßen und Gehwege verschandelt. So geschehen unter anderem im vergangenen April, als sich der Inhalt der kaputten Säcke auf der Bahnhofstraße in West verteilte. Auch auf die fürs Frühlingsspektakel der Händler frisch bepflanzten Baumscheiben auf den Fußwegen.

Die Stadt teilt die Einschätzung von Stadtrat Wittich, sagte OB Bert Wendsche (parteilos). Radebeul sei darüber im Gespräch mit dem Abfallzweckverband. Dabei wurde auch angeregt, zur gelben Tonne überzugehen.

Bei nächster Gelegenheit werde Bürgermeister Winfried Lehmann darüber berichten, wie der Stand des Ausschreibungsverfahrens ist. (SZ/IL)