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Kongress berät über Vorbeugung gegen Extremismus und Gewalt

Wie wird man Extremist? Über dieses Thema diskutieren über 3 000 Teilnehmer aus 50 Ländern auf einer Fachtagung in Dresden.

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Dresden. Der politische Extremismus nimmt zu. Verbunden mit drastischen Gewalttaten und vielen Opfern haben sich Rechts- und Linksextremismus sowie Islamismus in den vergangenen Jahren zu einem immer größeren Problem entwickelt, heißt es in der Erklärung, die der Deutsche Präventionstag am Mittwoch in Dresden veröffentlicht hat.

Auf der Fachtagung, die am Montag beginnt, wollen über 3 000 Teilnehmer aus Politik, Wissenschaft, Kommunen und Initiativen der Frage nachgehen, wie Extremismus und Gewalt vorgebeugt werden kann. Die Ausgrenzung von einzelnen Gruppen ist nach Ansicht des Soziologen Dirk Baier eine Ursache für die Herausbildung von Extremismus.

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Am Dienstag ist Publikumstag: Interessierte können sich im Congress Center Dresden an über 150 Infoständen und in Ausstellungen kostenlos über Kriminalitätsvorbeugung, Opferschutz und Suchthilfe informieren. Für Senioren werden spezielle Verhaltenstipps angeboten.

Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) sagte, Sicherheit könne nicht allein Aufgabe der Polizei sein. Der Freistaat habe in den vergangenen zehn Jahren 21 Millionen Euro in Demokratieförderung, Verkehrssicherheit, Suchtberatung und in Projekte gegen Hooligan-Gewalt investiert. Für das Aussteigerprogramm des Landes hat es seit 2011 über 100 Anfragen von Betroffenen und deren Angehörigen gegeben. 13 ehemalige Extremisten nehmen an dem Aussteigerprogramm teil. (SZ/lot)