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Konkurrenz aus dem eigenen Haus?

Mit der Ungerbaude in Neustadt öffnet der zweite Gasthof von Peggy Windler. Sie glaubt an eine Belebung des Tourismus.

© Marko Förster

Von Nancy Riegel

Neustadt. Es ist ein gemütlicher Fußmarsch von zweieinhalb Kilometern Länge zwischen den Neustädter Gasthöfen Götzinger Höhe und Ungerberg. Beide Häuser sollen sowohl Einheimische als auch Touristen verköstigen, in beiden Häusern kann man übernachten. Nicht zu vergessen: An beiden Standorten lockt ein Aussichtsturm zur Besteigung. Was die Gasthöfe noch gemeinsam haben, ist die Geschäftsführerin, Peggy Windler.

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… als auch die Gaststätte Ungerberg.
… als auch die Gaststätte Ungerberg. © Steffen Unger

Jede Menge Gemeinsamkeiten also. Nehmen sich die Restaurants dann nicht gegenseitig die Gäste weg? „Nein, ganz im Gegenteil. Sie befruchten sich gegenseitig“, ist die Chefin positiv gestimmt. Peggy Windler ist der Überzeugung, dass mit der Wiedereröffnung der Ungerbaude an diesem Wochenende ein Anziehungspunkt geschaffen wird, der auch anderen Einrichtungen in der Region nützt. In der Götzinger Höhe und dem Gasthof Ungerberg werde man für das jeweils andere Haus werben. Und, wenn die Pension oder das Restaurant des einen Hauses ausgebucht sind, könne man die Gäste in dem anderen Haus unterbringen, sagt die Geschäftsführerin. „Wir nutzen den Synergieeffekt zwischen den beiden Gasthäusern.“

Nicht zuletzt in den Sommerferien, wenn die Sebnitzer Straße ab dem Ortsausgang Langburkersdorf saniert und dadurch voll gesperrt wird, sei das hilfreich – an der Götzingerhöhe parken und dann zu Fuß den Unger erklimmen, lautet die Idee von Peggy Windler.

Autofahrer, die aus Richtung Sebnitz kommen, sollen künftig den neu eröffneten Unger-Gasthof besser wahrnehmen. Geplant ist die Aufstellung von zwei Werbeschildern mit Solarbeleuchtung an der Zufahrt zur Ungerbergstraße.

An diesem Sonnabend wird 10 Uhr das Band auf dem Unger durchgeschnitten. Gefeiert wird die Wiedereröffnung das ganze Wochenende lang mit Essen und Musik. Am Sonnabend singt der Hohwaldchor und am Sonntag der Bergsteigerchor. Danach, 11.15 Uhr, findet ein Berggottesdienst mit Pfarrer Schellenberger statt.

Das ganze Programm im Internet.