merken

Kommentar: Konsequentes Hand-Verweigern

Daniela Pfeiffer über die aktuelle Grippe-Situation im Landkreis Görlitz.

Dumme Situation jedesmal aufs Neue: Nein, ich gebe lieber nicht die Hand, will ja niemanden anstecken. Oder doch lieber nichts sagen und der Höflichkeit die Hand geben oder annehmen? Gerade in diesen Tagen ist man da hin- und hergerissen. Vor einigen Jahren noch als Marotte belächelt, greifen nach der verheerenden Grippesaison im letzten Jahr jetzt doch immer mehr Görlitzer zum kleinen Fläschen mit der Handdesinfektion. Heimlich oft, weil man sich doch irgendwie albern vorkommt. Andererseits bleibt das gute Gefühl, alles für den eigenen Schutz getan zu haben. Vor allem, nachdem man in großen Einrichtungen Türklinken angefasst, den Einkaufswagen durch den Supermarkt geschoben hat oder von einer Versammlung mit vielen Leuten kommt.

Mit SZ-Reisen die Welt entdecken

Bei SZ-Reisen findet jeder seine Traumreise. Egal ob Kreuzfahrt, Busreise, Flugreise oder Aktivurlaub - hier bekommen Sie für jedes Reiseangebot kompetente Beratung, besten Service und können direkt buchen.

Wer will schließlich krank werden? Schon gar nicht, wo der Winterurlaub ansteht. Viele haben ihn auch längst angetreten. Die Stadt ist etwas leerer, die Arztpraxen auch. Vielleicht richten es die Winterferien ja sogar. Ferien sind bei Krankheitswellen immer die große Hoffnung. Im vergangenen Jahr hat das nicht geklappt, die Grippe tobte bis April heftig. So eine Grippewelle hat man nur alle paar Jahre, hieß es damals. Und das zeigt ja auch die Statistik. Hoffentlich bestätigt sich das.