merken

Konsum schließt SZ-Reporter aus

Der Konsum Dresden hat einem Reporter der Sächsischen Zeitung die Teilnahme an seiner Bilanzvorlage verweigert. Eine Begründung wurde nicht genannt.

© Archiv

Dresden. Der Konsum Dresden hat einem Reporter der Sächsischen Zeitung die Teilnahme an seiner Bilanzvorlage verweigert. Er sei „unerwünscht und zur Pressekonferenz nicht zugelassen“, hieß es am Dienstag unmittelbar vor der Veranstaltung. Eine Begründung wurde nicht genannt.

Der Reporter verfolgt seit Jahren das Geschehen um die als Genossenschaft organisierte Handelskette mit 34 Konsum- und Frida-Märkten in Dresden und Umgebung sowie in Plauen und Nürnberg. Zuletzt hatte er auch berichtet, dass das Gros der mehr als 830 Mitarbeiter – meist Verkäuferinnen in Teilzeit oder mit Minjob – Löhne erhalten, die um gut ein Viertel unter den Tarifentgelten von Discountern wie Lidl, Aldi und Netto liegen.

Anzeige
Bei Bauhaus wird's weihnachtlich
Bei Bauhaus wird's weihnachtlich

Noch nicht in Weihnachtsstimmung? Bauhaus schon! Kommt zur Weihnachtsengelaktion am 4. Dezember und genießt Punsch, tolle Rabatte & Co.

SZ-Chefredakteur Uwe Vetterick sagte zu dem Vorgang: „Wir achten den Konsum als regional verankertes Unternehmen, das sich in einem hart umkämpften Markt professionell behauptet. Die Entscheidung, einen kritischen Fragesteller von einer Pressekonferenz auszuschließen, ist hingegen so unprofessionell wie indiskutabel. Die Redaktion der Sächsische Zeitung wird weiter über den Konsum berichten: kritisch, differenziert, konstruktiv.“ (SZ)