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Corona-Schutz: Polizei zeigt biertrinkende Männer an

Die Beamten haben auch am Mittwoch wieder in der Oberlausitz kontrolliert - und erneut Menschen gefunden, die sich nicht an die Regeln hielten.

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Symbolbild © dpa/Karl-Josef Hildenbrand (Symbolbild)

Auf dem Rastplatz An der Neiße an der A4 in Richtung Görlitz hat die Polizei in der Nacht zum Donnerstag eine Zusammenkunft von drei Männern aufgelöst. "Ihre Angaben zu den triftigen Gründen ihres Treffens waren alles andere als stimmig", teilt Katharina Korch, Pressesprecherin der Polizeidirektion Görlitz, mit. Die drei Ukrainer erhielten die entsprechenden Anzeigen.

Am Nachmittag des 1. Aprils haben Polizisten auf der Reichenbacher Straße in Görlitz eine Gruppe dreier Männer ertappt, die Bier trinkend durch die Stadt liefen. Die beiden 23-Jährigen und ihr zwei Jahre älterer Begleiter erhielten entsprechende Anzeigen.

Insgesamt hat die Polizeidirektion Görlitz am Mittwoch nach eigenen Angaben 41 Anzeigen wegen Verstößen gegen die sächsische Corona-Schutzverordnung bzw. gegen die Allgemeinverfügung erstattet. "32 Mal war auch ein Platzverweis notwendig", sagt Katharina Korch. Die Einsatzkräfte kontrollierten an öffentlichen Orten und gingen Hinweisen aus der Bevölkerung nach.

Die Polizei appelliert erneut an die Menschen, sich an die Ausgangsbeschränkungen und Regeln bezüglich der Corona-Pandemie zu halten, auch wenn das eine Herausforderung darstellt. "Sie dienen dem Schutze der Gesundheit aller", so die Pressesprecherin. Wer sich nicht daran halte, müss mit einer "empfindlichen" Geld- oder Gefängnisstrafe rechnen. (SZ)

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