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Hoyerswerda

Kooperation beim Thema Fernwärme

Für die Zeit nach 2038 will man gut gerüstet sein – klimaneutral und wirtschaftlich.

Hier sitzen die Geschäftsführer dreier städtischer Versorger beisammen, um ein Bündnis zu schmieden. Katrin Bartsch leitet die Stadtwerke Weißwasser, Wolf-Thomas Hendrich (Mitte) die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda und Michael Schiemenz die Städtisc
Hier sitzen die Geschäftsführer dreier städtischer Versorger beisammen, um ein Bündnis zu schmieden. Katrin Bartsch leitet die Stadtwerke Weißwasser, Wolf-Thomas Hendrich (Mitte) die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda und Michael Schiemenz die Städtisc © Foto: Versorgungsbetriebe

Hoyerswerda. Spätestens 2038 werden die Kohlekraftwerke der Leag in Schwarze Pumpe und Boxberg vom Netz genommen. Die Versorgungsunternehmen aus Hoyerswerda, Spremberg und Weißwasser stehen vor der Aufgabe, ihren Fernwärmebezug neu aufzustellen, durch klimaneutrale und wirtschaftliche Lösungen zu ersetzen.

Unter dem Slogan „Wir sorgen für ein WohLig warmes zu Hause“ haben die drei Versorgungsunternehmen zur Bündelung ihrer Interessen, Kompetenzen und Ressourcen eine Interessengemeinschaft (IG) gegründet. Zweck ist die Ermittlung und Umsetzung langfristiger Energie- und Wärmeversorgungslösungen für die Region. Im Mittelpunkt stehen Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Teilhabe an der Wertschöpfung. Die Stadtoberhäupter von Hoyerswerda, Spremberg und Weißwasser unterstützen das Projekt und sehen darin die aktive Mitgestaltung des Strukturwandels in der Lausitz, der durch die Mittel aus dem Strukturstärkungsgesetz auf Länder- und Bundesebene flankiert werden muss.

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Die Dresdner City-Apotheken bieten mehr, als nur Medikamente zu verkaufen. Das hat auch mit besonderen Erfahrungen zu tun. Was, wenn Sonntagmorgen plötzlich der Kopf dröhnt oder die Jüngste Läuse mit nach Hause gebracht hat?

Die Arbeit der IG ist zunächst bis zum Jahr 2022 fixiert. Geplant sind regelmäßige Arbeitsrunden. Die Erweiterung der Partnerschaft um weitere regionale Energieversorger, Kooperationen mit Forschung und Wissenschaft sowie die Prüfung gemeinsamer Teilnahme an Förderprojekten, sind weitere Aufgabenfelder. (red)

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