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Kräuterterrassen wachsen

© 3D Visualisierung www.archlab.de

Die ersten Mieter sind jetzt eingezogen. Bis 2020 entstehen 184 neue Wohnungen. Viele sind für Familien geeignet.

Von Juliane Richter

Bei diesen Straßennamen wähnen sich Besucher gedanklich schon im Grünen: Am Kamillenweg, dem Thymianweg und der Schlehenstraße wächst mit den „Kräuterterrassen“ das jüngste Neubauprojekt der Eisenbahner-Wohnungsgenossenschaft in den Himmel. Jetzt sind die ersten acht Mieter in die Gartenhäuser des Lavendelhofs eingezogen. Doch das ist nur ein Teil des Großprojekts, für das die EWG insgesamt rund 30 Millionen Euro investiert.

Insgesamt entstehen auf dem Gelände in Gorbitz, unweit der Coventrystraße, 184 neue Wohnungen. Darunter sind viele Drei-, Vier- und Fünfraumwohnungen, die besonders für Familien gedacht sind. Die Genossenschaft wirbt nicht nur mit dem Wohnen in einer der Frischluftschneisen Dresdens für das Projekt. Vor allem jener Bezug zur Natur und zum Grünen wird gepflegt. So gibt es halbgeschlossene Innenhöfe und Erdgeschosswohnungen mit einem eigenen kleinen Gartenbereich. Alle anderen Wohnungen sind mit einem eigenen Balkon oder einer Dachterrasse versehen. Besonderer Wert wird außerdem auf die Orientierung aller Wohnungen zur Sonnenseite hin gelegt.

Für die ersten Mieter gab es nun – passend zum Hofgarten – Gorbitzer Honig und ein Lavendelsäckchen für gute Träume als Einzugsgeschenk. Viele weitere Mieter werden in den nächsten Monaten folgen. Bis Anfang nächsten Jahres werden noch die restlichen fünf Gartenhäuser entlang des Kamillenweges folgen. Dort entstehen insgesamt 66 Wohnungen.

In einem zweiten Bauabschnitt entstehen bis zum Frühjahr oder frühen Sommer 2019 die zehn Stadthäuser am Thymianweg mit insgesamt 48 Wohnungen. Laut Anne Meinhardt, Sprecherin der EWG, ist die Vermietung hierfür bereits in vollem Gange. Die Nachfrage sei groß. „Das liegt sicherlich auch am Preis. Trotz einer hochwertigen, modernen Ausstattung – zum Beispiel mit Fußbodenheizung – liegt die Kaltmiete zwischen 9 und 9,80 Euro je Quadratmeter“, sagt Meinhardt.

Die Wohnungen für den dritten und letzten Bauabschnitt werden derzeit noch nicht aktiv vermarktet. Allerdings können die Interessenten hierfür bereits einen Bewerbungsbogen einreichen. An der Schlehenstraße entstehen dann noch einmal vier Gartenhäuser sowie mehrere Stadthäuser mit insgesamt 70 Wohnungen. Die EWG betont, dass diese nicht nur für Familien geeignet sind, sondern besonders auch für ältere Menschen. Denn 28 Wohnungen sind komplett barrierefrei.