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Dresden

Kraneinsatz an der Hofkirche

Wegen eines undichten Daches war viel Aufwand nötig. Was die Handwerker geschafft haben. 

Bis in 45 Meter Höhe musste der Kran diese Woche seinen Arm ausfahren, um Gerüstteile von der Hofkirche zu bugsieren. Viel Aufwand ist nötig, um das 1751 fertiggestellte Gotteshaus zu erhalten.
Bis in 45 Meter Höhe musste der Kran diese Woche seinen Arm ausfahren, um Gerüstteile von der Hofkirche zu bugsieren. Viel Aufwand ist nötig, um das 1751 fertiggestellte Gotteshaus zu erhalten. © SZ/Peter Hilbert

Passanten mussten in dieser Woche eine Runde um die Hofkirche drehen. Denn der Durchgang direkt vorm Turm am Schlossplatz war zeitweise gesperrt. Schließlich musste dort ein Kran schwere Lasten hinab bugsieren. Dabei handelt es sich um Gerüstteile, erklärt Dieter Wilhelm Ruf, stellvertretender Geschäftsführer des Staatsbetriebes Zentrales Flächenmanagement Sachsen (ZFM). Sie waren nötig, um Nässeschäden in den Turmstuben zu beseitigen und die Bleideckung des Etagendaches zu reparieren. Deshalb hat der Freistaat gehandelt, der für die Instandhaltung der Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen zuständig ist.

Die beiden Turmstuben sind eine Art Podeste zwischen den Treppen auf den Kirchturm hinauf. Der Auftakt der Arbeiten war im April. Da hob ein Kran die Gerüstteile in 45 Metern Höhe in den Kirchturm. Der Transport der sperrigen Teile über die schmale Wendeltreppe zum Turm wäre zu aufwendig oder überhaupt nicht möglich gewesen, begründet Vize-Chef Ruf den Kraneinsatz. Die Handwerker bauten die Gerüste in den sechs Meter hohen Turmstuben auf. In die war Wasser eingedrungen, da das Dach der darüber liegenden Plattform und auch die Fenster undicht waren. Durch das Regenwasser waren größere Schäden am Putz, der Farbfassung und den Holzfenstern entstanden. Bauleute, Tischler, Maler und Dachklempner haben sie in den vergangenen Monaten beseitigt. Dafür hat der Freistaat rund 40.000 Euro investiert.

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Bereits zuvor hatte er viel für dichte Dächer auf der Hofkirche unternommen. So gab es im kalten Winter 2010/2011 eine böse Überraschung, als Wasser durch die Dächer der Seitenschiffe eingedrungen war. Nach ersten Instandsetzungen hatten 1.500 Quadratmeter des Daches über dem Seitenschiff und den drei Eckkapellen 2012 einen neuen Kupferbelag bekommen. Auf der Südostseite in Richtung Schloss war dies bereits 1993/94 geschehen.

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