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Zittau

Krankenhaus-Personal fordert mehr Lohn

Die Service-Mitarbeiter des Klinikums Oberlausitzer Bergland wollen fünf Prozent mehr - und argumentieren mit der Gefahr des Fachkräftemangels.

Die Service-Mitarbeiter des Klinikums Oberlausitzer Bergland in Zittau und Ebersbach (im Bild) fordern mehr Geld. © Rafael Sampedro

An den Standorten des Klinikums Oberlausitzer Bergland in Zittau und Ebersbach arbeiten neben dem Pflegepersonal, den Ärzten und Therapeuten, auch 160 Mitarbeiter in der Krankenhausservicegesellschaft (KSG). Sie kümmern sich um die Reinigung, das Catering, den Hol-und Bringedienst, den Bereich der Pforten und die Gebäudetechnik. Seit 2015 werden die KSG-Mitarbeiter nach einem Haustarifvertrag bezahlt.

Die Gewerkschaft Verdi fordert nun eine Tariferhöhung. Am Donnerstag, 11. April,  gehen die Verhandlungen dafür in die zweite Runde, wie die Gewerkschaft nun mitteilt.  "Die Gewerkschafter fordern eine monatliche Entgelterhöhung von jeweils mindestens fünf Prozent für die Jahre 2019 und 2020, sowie Verbesserungen in den Anstellungsbedingungen", teilt Gewerkschaftssekretärin Sabine Baron mit. 

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Seit einem Sondierungsgespräch im Januar seien drei Monate vergangen. Die Verdi-Tarifkommission verlange ein "spürbares Entgegenkommen" des Arbeitgebers. Dessen Angebot von jeweils bisher zwei Prozent Lohnerhöhung sei inakzeptabel.

Gewerkschaftssekretärin Sabine Baron hält eine Tariferhöhung auch im Hinblick auf den Qualitätsanspruch des Klinikums für notwendig. „Der Geschäftsführer Herr Kießling sollte wissen, dass ein gutes Tarifergebnis einerseits ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten und andererseits auch ein Garant für die Motivation und das Halten aber auch die künftige Neugewinnung von Fachkräften für die Servicegesellschaft ist“, erklärte Baron.

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