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Leipzig

Krankenschwester mit Messer angegriffen

Im Uniklinikum Leipzig hat ein Mann eine Angestellte lebensbedrohlich verletzt. Der mutmaßliche Täter sitzt in U-Haft.

© Symbolbild/Hendrik Schmidt/dpa

Leipzig. Ein Mann hat am Freitagabend eine Mitarbeiterin des Leipziger Universitätsklinikums mit einem Messer angegriffen. In einem öffentlichen Bereich der Klinik habe der Mann die Krankenschwester "lebensbedrohlich verletzt", teilte die Staatsanwaltschaft am Sonntag mit. 

Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes konnten den flüchtenden Mann noch auf dem Klinikgelände überwältigen und der Polizei übergeben. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich laut Staatsanwaltschaft um einen 27-jährigen deutschen Staatsangehörigen aus Leipzig. 

Die Frau wurde laut Universitätsklinikum medizinisch versorgt und "unverzüglich operiert". Den Angaben zufolge ist ihr Zustand stabil.

Die Staatsanwaltschaft erließ am Sonnabend gegen den Tatverdächtigen einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Mordes und ordnete Untersuchungshaft an. Die Ermittlungen laufen. Nach bisherigen Erkenntnissen gab es vor der Tat keine persönlichen Beziehungen zwischen Täter und Opfer.

Christoph Josten, medizinischer Vorstand des Uniklinikums, zeigte sich am Sonntag bestürzt: "Einen solchen Angriff auf unsere im Dienst befindlichen Mitarbeiter in unserem Haus, einem Klinikum, hat es noch nicht gegeben. Und wir werden alles unternehmen, damit sich so etwas nicht wiederholen kann", teilte er mit. (dpa/SZ)

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