merken

Radebeul

Kranklettern ist noch nicht anzünden

SZ-Lokalchef Peter Redlich über die Proteste zum Bauen in Radebeul. Ein Kommentar.

Peter Redlich
Peter Redlich ©  Montage: SZ-Bildstelle

Manchem Radebeuler ging Leipzig-Connewitz durch den Kopf, als er von den Protesten gegen das Bauen im Radebeuler Villenviertel las. Mit Plakaten und mit Sprühen hat es auch dort mal begonnen. Müssen wir damit hier auch rechnen?

Ich gehe nicht davon aus. Der Mann und die Leute, die am Augustusweg protestierten, sind Bürger, die dort wohnen und wirklich besorgt sind. Und: Nicht nur sie denken über Bauten und Mietenentwicklung, dass hier nicht mehr alles zum Wohle der Stadt läuft.

Eines der besten Autohäuser in Deutschland
Eines der besten Autohäuser in Deutschland

Dresden braucht starke und innovative Unternehmen, wie das Autohaus Dresden. Der Opelhändler ist seit über 25 Jahren tief mit der Region verwurzelt.

Weiterführende Artikel

Kripo ermittelt Baukran-Kletterer

Kripo ermittelt Baukran-Kletterer

Ein Radebeuler hat ein Plakat als Protest gegen Bauvorhaben angebracht. Jetzt muss er sich dafür verantworten.

Warum dann wendet sich die Polizei an die Presse? Weil eben Kranklettern auf einer Baustelle, Hausfriedensbruch und das Bejubeln solcher Taten in den sozialen Medien genau der Anfang von Schlimmerem werden kann. Was nicht bedeutet – und das sagen die Polizisten auch –, die Entwicklung in Radebeul als (Noch-)Gartenstadt einfach so hinzunehmen.

E-Mail an Peter Redlich

Mehr zum Thema Radebeul