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Kreis bekommt mehr Geld für Straßen

Der Freistaat hat jetzt fast zwei Millionen Euro bestätigt. Dafür können noch in diesem Jahr mehrere Straßen saniert werden.

© Symbolbild: dpa

Von Franz Werfel

Pirna. Über solche Post freut man sich im Landratsamt: Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat dem Landkreis nun bestätigt, dass er wieder fast zwei Millionen Euro für Straßensanierungen bekommt. Mit dem Geld können Bauprojekte je bis zu 90 Prozent gefördert werden. Das heißt, dass der Landkreis dafür noch insgesamt 190 000 Euro aus eigenen Mitteln beisteuern muss. Dieses Geld ist im Kreishaushalt bereits fest eingeplant.

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Mit dem zusätzlichen Geld kann demnach die Südstraße zwischen Struppen und der B 172 in Krietzschwitz auf einer Länge von rund 1,3 Kilometern saniert werden. Damit soll schon in der kommenden Woche begonnen werden. Auf der Wehlener Straße in Pirna-Mockethal kann ein Durchlass für den Kratzbach erneuert werden. Auf der Stolpener Bahnhofsstraße wird auf 250 Metern das Straßenpflaster ersetzt und zugleich die Fahrbahn erneuert.

Die Kreisstraße 8757 zwischen Gersdorf und Göppersdorf wird saniert. Das hängt auch mit der im Bau befindlichen Hochwasserschutzmaßnahme zusammen. Im Altenberger Ortsteil Schellerhau soll die Entwässerungsanlage in der Ortsdurchfahrt erneuert werden. Die Böhmische Straße im Kurort Bärenfels soll auf einem Kilometer Länge ebenfalls saniert werden. Dabei wird die Deckschicht der Ortsdurchfahrt erneuert. Wann genau in diesem Jahr die einzelnen Straßen angefasst werden, kann das Landratsamt jetzt noch nicht sagen. Auch nicht, wie teuer genau jedes einzelne Projekt letztlich wird. Darüber, teilt Sprecherin Maria Ehlers mit, werde die Kreisverwaltung die Anwohner jeweils rechtzeitig vor Baubeginn informieren.