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Kreisstraße kostet noch mal richtig

Die Gemeinde will in diesem Jahr knapp zwei Millionen Euro investieren. Fast drei Viertel der Summe ist Fördergeld.

Symbolfoto © dpa

Ostrau. Für die Kreisstraße in Kiebitz muss die Gemeinde Ostrau in diesem Jahr noch einmal knapp 270 000 Euro aufbringen. „Als Fördergeld stehen 55 000 Euro zu Buche, allerdings haben wir im vergangenen Jahr schon Geld für diese Maßnahme erhalten“, sagte Ostraus Bürgermeister Dirk Schilling (CDU). Allerdings konnte er den Gemeinderäten bei der jüngsten Sitzung auch eine gute Botschaft überbringen. „Die Straße wird bis Ende März so weit fertiggestellt. Die Freigabe soll Mitte Mai erfolgen“, sagte Schilling.

Weiter gehen soll es auch mit der Sanierung der Freizeitsportanlage Ostrau. „Über die Leader-Förderung bekommen wir 200 000 Euro Fördermittel. Im vergangenen Jahr sind bereits Zahlungen für Planungskosten und die Zaunanlage erfolgt. In diesem Jahr haben wir Ausgaben in Höhe von 202 000 Euro“, erläuterte Schilling. Die Flutlichtanlage ist ein Zuschuss, den die Gemeinde dem Sportverein gewährt, sie schlägt mit 23 000 Euro zu Buche. „Ende März haben wir gemeinsam mit dem Sportverein Ostrau einen Termin im Landratsamt. Mit der Sportförderabteilung und der Sächsischen Aufbaubank soll beraten werden, wie die Flutlichtanlage sowie die Planung zum Vereinsheim, die mit 20 000 Euro veranschlagt ist, gefördert werden können“, sagte der Bürgermeister.

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Eine Frage der Logistik 

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Insgesamt plant die Gemeinde mit Einnahmen in Höhe von knapp 6,5 Millionen und Ausgaben von über sieben Millionen Euro. Die Mehrausgaben in Höhe von etwa 436 000 Euro müssen aus der Rücklage bezahlt werden. „Zum 1. Januar beläuft sich die Summe der liquiden Mittel auf knapp 1,3 Millionen Euro“, sagte Kämmerin Ulrike Brückner-Kremtz. Die Pro-Kopf-Verschuldung lag im vergangenen Jahr bei 252 Euro. Ende dieses Jahres sollen es noch 210 Euro sein. Der Entwurf des Haushaltsplans liegt vom 18. bis 27. März öffentlich aus. Nach dem Beschluss durch den Gemeinderat am 16. April erfolgt die Prüfung durch die Rechtsaufsichtsbehörde des Landratsamtes Mittelsachsen.