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Kreml weist Berichte über russische Soldaten in Ostukraine zurück

Nach der Jahrespressekonferenz von Präsident Wladimir Putin hat der Kreml Berichte über offizielle russische Militärberater im Kriegsgebiet Ostukraine dementiert.

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Moskau/Kiew. Nach der Jahrespressekonferenz von Präsident Wladimir Putin hat der Kreml Berichte über offizielle russische Militärberater im Kriegsgebiet Ostukraine dementiert. Wer in Putins Worten eine Bestätigung für russische Soldaten im Donbass sehe, interpretiere die Aussage falsch, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Freitag in Moskau.

Putin hatte vor fast 1 400 internationalen Journalisten am Donnerstag erklärt: „Wir haben nicht gesagt, dass in der Ukraine keine Leute sind, die sich mit der Lösung bestimmter Aufgaben im militärischen Bereich beschäftigen.“ Er hatte auch gesagt, dass in der Ostukraine keine regulären russischen Truppen seien.

Die Ukraine sieht Russland als Besatzungsmacht im Donbass, die die moskautreuen Separatisten mit Soldaten und Waffen versorgt.

Schwere Waffen seien nach wie vor nicht wie eigentlich vereinbart aus dem Konfliktgebiet abgezogen worden, teilte die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) mit. Die Arbeit der OSZE-Beobachter werde zudem von den Aufständischen behindert, kritisierte Vize-Missionsleiter Alexander Hug in Kiew. Die OSZE beobachtet die Lage in der Ostukraine mit mehr als 500 Mitarbeitern. (dpa)