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Kamenz

Kretschmer überbringt den Maltesern 650 000 Euro

Das Krankenhaus in Görlitz wird „demenzsensibel“ – als Vorreiter auch fürs Kamenzer St. Johannes.

© dpa

Görlitz/Kamenz. Am Freitag übergibt Ministerpräsident Michael Kretschmer gemeinsam mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn dem Malteser-Krankenhaus St. Carolus in Görlitz einen Förderbescheid in Höhe von 650 000 Euro. Es geht um die Neuprofilierung der Einrichtung als ein „demenzsensibles Krankenhaus“, das durch die Silvia Hemmet-Stiftung zertifiziert werden soll. Die Gäste besichtigen das Malteser Krankenhaus St. Carolus und insbesondere auch die dortige Palliativstation.

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Der Anteil an Patienten mit einer Demenzdiagnose im Akutkrankenhaus ist in den letzten Jahren signifikant angestiegen. Die Malteser haben sich 2009 dieser Herausforderung gestellt und in ihren Krankenhäusern spezielle Stationen eingerichtet – u.a. auch im St. Johannes in Kamenz. Da aber mit zunehmender Anzahl hochaltriger Patienten nahezu alle Abteilungen eines Akutkrankenhauses von der Herausforderung „Versorgung von Patienten mit Demenz“ betroffen sind, soll jetzt am Standort Görlitz erstmals bundesweit ein gesamtes Krankenhaus als Modell für die Region und darüber hinaus demenzsensibel ausgerichtet und zertifiziert werden. Das Malteser-Krankenhaus St. Carolus Görlitz ist damit der Pilot für ein bisher einzigartiges Projektes, mit dem Ziel alle zehn Malteser Krankenhäuser zum demenzsensiblen Krankenhaus auszurichten, heißt es. (SZ)