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Dresden

Kreuzchor hilft kranken Kindern

Besucher des Konzerts im Rudolf-Harbig-Stadion können für die Intensivstation an der Uniklinik spenden.

Annika und Arthur waren selbst Patienten auf der Kinder-Intensivstation. Ihnen konnten die Ärzte helfen, wieder gesund zu werden.
Annika und Arthur waren selbst Patienten auf der Kinder-Intensivstation. Ihnen konnten die Ärzte helfen, wieder gesund zu werden. © Marion Doering

Eine Woche zwischen Hoffen und Bangen für die Eltern und Ärzte: Arthur brach sich bei einem Unfall mehrfach den Unterkiefer und musste auf der Kinder-Intensivstation (ITS) der Uniklinik behandelt werden. Eine Woche lang wurde er beatmet. Heute geht es dem kleinen Jungen wieder gut.

Geschichten wie seine hat die Veranstalter des großen Adventskonzerts am 19. Dezember im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion zu einer Spendenaktion inspiriert. Die Besucher des Konzertes, bei dem unter anderen der Dresdner Kreuzchor und die Dresdner Kapellknaben auftreten, können mit einer Spende vor Ort die psychologische Hilfe für Kinder und Eltern unterstützen. Beim Adventskonzert kommen über 25.000 Menschen zusammen, die sich gemeinsam auf das Weihnachtsfest freuen.

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Wenn Kinder und deren Familie durch einen Unfall plötzlich aus dem Alltag gerissen werden, brauchen sie jemanden, der ihnen zuhört und hilft, so Professor Reinhard Berner von der Kinderklinik. Der für die Kinder-ITS verantwortliche Professor Sebastian Brenner wird regelmäßig mit dem Wunsch nach einer psychologischen Betreuung konfrontiert: „Die Eltern, Familien und Freunde der kleinen Patienten schildern uns immer wieder, wie hilflos und überfordert sie im Umgang mit der schwierigen Lebenssituation sind.“ Und er wisse, welch große Bedeutung die seelische Betreuung der Kinder und ihrer Familien für den weiteren Krankheitsverlauf hat.

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