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Kreuzer bleibt bei Dynamo, Schubert wohl nicht

Der Außenverteidiger verlängert seinen Vertrag, der Verein sucht einen neuen Torhüter und der Kapitän fällt gegen den HSV aus.

Niklas Kreuzer verlängert seinen Vertrag um drei weitere Jahre.
Niklas Kreuzer verlängert seinen Vertrag um drei weitere Jahre. © Archiv/dpa/Stefan Puchner

Gute Nachrichten sind wichtig in diesen Tagen. Die Vertragsverlängerung um drei Jahre bis 2022 von Niklas Kreuzer ist eine solche, auch wenn sie nicht sonderlich überrascht. Mit 128 Pflichteinsätzen ist der 25-Jährige Dynamos Rekordspieler im aktuellen Kader. „Die viereinhalb Jahre hier waren sehr schöne und sehr lehrreiche. Ich habe viele Sachen erlebt, die ich nicht missen möchte“, erklärte der Außenverteidiger, der am Montagabend bei der Auswärtspartie gegen den Hamburger SV sein Comeback nach auskuriertem Leistenbruch feiern könnte. Die Vertragsverhandlungen seien keine im klassischen Sinne gewesen, meinte Sportdirektor Ralf Minge. „Wir haben quasi nur zu Papier gebracht, was beide Seiten wollten.“

Bei Markus Schubert ist die Lage eine ganz andere. Dynamo würde mit dem Torhüter gerne verlängern, doch der zögert immer noch. Es habe ein weiteres Vier-Augen-Gespräch gegeben, erklärte Minge, der Stand sei aber der alte. „Der Ball liegt weiterhin bei ihm.“ Somit wird immer wahrscheinlicher, dass der 20-Jährige Dynamo am Saisonende in Richtung Bundesliga verlassen wird. Minge kündigte an, ab sofort nach Alternativen Ausschau zu halten. „Tun wir das nicht, würden wir unseren Job schlecht machen.“

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Vor dem schweren Auswärtsspiel in Hamburg sind andere Personalien aber drängender. Und es gibt besorgniserregend viele. Marco Hartmann fällt definitiv aus, der Kapitän laboriert mal wieder an muskulären Problemen im Oberschenkel. Mit Florian Ballas (Fußverletzung) fehlt ein weiterer Innenverteidiger.  Rico Benatelli (Sprunggelenksverletzung), Moussa Koné (Leistenbeschwerden), Baris Atik (Schmerzen im Knie) und Osman Atilgan (Jochbeinprellung) stiegen am Sonntagmittag zwar in den Zug nach Hamburg, aber hinter ihren Einsätzen stehen zumindest Fragezeichen. Einige von ihnen konnten in den vergangenen Tagen nicht oder nur eingeschränkt trainieren. 

Cheftrainer Maik Walpurgis fällt derzeit mit Fieber und einer Bronchitis aus. „Ich gehe aber davon aus, dass er am Montag auf der Bank sitzen wird“, erklärte sein Stellvertreter Ovid Hajou, der ihn auch auf der obligatorischen Pressekonferenz vertrat. „Ich arbeite seit zehn Jahren mit ihm zusammen. In dieser Zeit hat er noch kein Spiel verpasst“, sagte der Co-Trainer. Wenn es der Gesundheitszustand von Walpurgis zulässt, reißt er am Montag nach.

Offen ließ Hajou, ob Neuzugang Dzenis Burnic bereits eine Option für Hamburg sei. „Er hat in den Einheiten auf Kunstrasen gute Ansätze gezeigt. Wir können uns freuen, einen guten Spieler dazubekommen zu haben“, sagte Hajou. Am Sonntag ist Burnic auf jeden Fall in den Zug gestiegen.