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Kriebstein gut mit Breitband versorgt

Die meisten Kriebsteiner surfen schon mit schnellem Internet. Doch im Vergleich hinkt man noch hinterher.

© Oliver Berg/dpa

Kriebstein. Mit der aktuellen Versorgung von Breitband-Internet ist die Gemeinde Kriebstein gut aufgestellt. Geschätzt 85 Prozent der Gemeinde sind bereits abgedeckt. Nur der Ortsteil Höfchen fehle noch. Trotzdem bittet Bürgermeisterin Maria Euchler (Freie Wähler), die Bürger sich, bei unzureichender Versorgung zu melden. „Bisher hat sich nur eine Familie gemeldet, die noch Probleme mit dem Internet hat. Aber auch das konnten wir klären“, so Maria Euchler Dabei soll es sich aber lediglich darum gehandelt haben, dass die Familie das schnellere Internet früher haben wollte, als es verfügbar war. „Noch im Dezember rief die neue Landesregierung aus, dass Breitband nun mit 100 Prozent gefördert wird“, sagt Maria Euchler. „Das heißt, die Arbeit liegt zwar nach wie vor bei uns, aber die Kosten sind für uns damit obsolet.“

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Zudem schreibt die Gemeinde eine Machbarkeitsstudie aus, damit Kriebstein auf dasselbe Niveau wie andere Gemeinden komme. Bis jetzt habe sich allerdings noch kein Unternehmen auf die Ausschreiben gemeldet. „Die Frist läuft am 31. Januar ab. Bis dahin müssen wir auf Angebote warten. Wenn sich niemand meldet, müssen wir warten, was der Gemeinderat am 26. Februar dazu sagt“, so Euchler. Mit der Studie will die Gemeinde herausfinden, wo es noch immer weiße Flecken gibt. „Mit einer Studie hätten wir unsere Problemstellen schriftlich fixiert. Dies würde uns helfen, die wunden Punkte im Ort schneller zu finden und zu beheben“, so die Bürgermeisterin. „Damit alle Bürger Kriebsteins so zügig wie möglich schnell ins Internet können.“ (DA/an)