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Gebäude fallen für den Straßenbau

Unterhalb der Burg werden zwei Gebäude abgerissen. Auch in Böhrigen, Geringswalde und Kiebitz ist der Kreis aktiv.

© André Braun

Von Maria Fricke

Region Döbeln. Am Schlossberg 4 und 9 in Kriebstein rollen die Bagger. Nun gibt es auch unterhalb der Burg zeitweise Einschränkungen im Verkehr. Wie Kreissprecher André Kaiser mitteilte, sei die Fahrbahn aufgrund von Abrissarbeiten zum Teil eingeengt oder teilweise gesperrt. „Die Zufahrt zur Burg ist jederzeit gewährleistet“, sichert Kaiser zu.

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Anfang des Monats hat unterhalb des Burgberges auf dem Areal der Firma Karl der Abriss von zwei Gebäuden begonnen. Ziel ist es, Baufreiheit für den Ausbau des Burgberges zu schaffen. Wann der sogenannte dritte Bauabschnitt in Kriebstein beginnt, ist noch unklar. „Das hängt vom Planfeststellungsverfahren ab. Derzeit werden die Unterlagen für die Übergabe an die Landesdirektion Sachsen entsprechend vorbereitet“, erklärt André Kaiser. Die laufenden Arbeiten im zweiten Bauabschnitt zwischen dem Burg und dem Großparkplatz der Talsperre liegen im Plan. „Der Abschluss der Maßnahme ist für den 30. April geplant“, so Kaiser.

Neben Kriebstein lässt der Landkreis zurzeit an zahlreichen weiteren Stellen bauen. Noch im August sind weitere Aufträge für Maßnahmen in Kiebitz, Böhrigen sowie Geringswalde vergeben worden. Darüber sind in der vergangenen Woche die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Technik informiert worden.

So fiel in der vergangenen Woche der Startschuss für den Bau der Kreisstraße in Kiebitz. Bis Mitte Mai sollen die Arbeiten andauern, die unter Vollsperrung stattfindet. Für rund 854 000 Euro hat Landrat Matthias Damm (CDU) mehrere Bauleistungen an eine Schkeuditzer Baugesellschaft vergeben. Insgesamt sind für die Maßnahme in Kiebitz, an der neben dem Kreis die Gemeinde Ostrau, Abwasserzweckverband, Wasser- und Stromversorger beteiligt sind, rund 1,9 Millionen Euro notwendig.

Neuer Kanal für Böhrigen

Auch für die Anwohner und Kraftfahrer in Böhrigen gibt es Behinderungen aufgrund von Bauarbeiten zwischen dem Ortsausgang an der Hainichener Straße und der Kreuzung Hainichener Straße/Straße der Einheit. Die Hainichener Straße wird wechselseitig halbseitig gesperrt, die Straße der Einheit im Kreuzungsbereich zeitweise voll. Bis Dezember sollen die Straßenentwässerung erneuert sowie die Gehwege mit Betonpflaster gestaltet sein. Rund 300 000 Euro umfasst der Auftrag an die Werner Stowasser Bau GmbH aus Roßwein. Die Maßnahmen wird zu 100 Prozent von Fördergeld für Schäden der Flut 2013 finanziert.

Neue Straße für Geringswalde

Ebenfalls in der vergangenen Woche hat der Bau der Brauhausstraße, der Straße Am Kellerberg sowie der Langenauer Straße in Geringswalde begonnen. Insgesamt 970 Meter Straße werden grundhaft ausgebaut, auch die Gehwege werden breiter, es wird ein neuer Mischwasserkanal verlegt. Neu gebaut werden zudem Parkflächen sowie ein Minikreisel. Bauende ist voraussichtlich im Dezember 2018. Für rund 730 000 Euro hat Landrat Damm Mitte August den Zuschlag für dieses Gemeinschaftsprojekt, an dem neben dem Kreis die Stadt Geringswalde sowie der Zweckverband Hainichen beteiligt sind, an die Hoch- und Tiefbau Rochlitz erteilt.