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Kriegerdenkmal wird saniert

Die Kosten werden von der Kriegsgräberfürsorge getragen. Bei der Ausführung ist jedoch Eile geboten.

© Symbolfoto

Von Sylvia Jentzsch und Frank Korn

Der Garten ruft

Die Gartenzeit läuft aber nichts geht voran? Tipps, Tricks und Wissenswertes haben wir hier zusammengetragen. Vorbei schauen lohnt sich!

Zschaitz. Die Gemeinde Zschaitz-Ottewig hat über 20 000 Euro Fördergeld für die Sanierung des Denkmals für die Gefallenen im Ersten und Zweiten Weltkrieg bekommen. Das Geld muss allerdings bis Ende August abgerechnet werden. „Das ist ein sportliches Unterfangen“, sagte Bürgermeister Immo Barkawitz (parteilos) bei der Ratssitzung.

Die Gemeinde hatte bereits Angebote für die Rekonstruktion des Denkmals, das Einfassen der Gräber und das Setzen der Liegesteine eingeholt. Auf diese soll nun zurückgegriffen werden. Erste Absprachen habe es schon mit dem Bauamt der Gemeinde Ostrau gegeben, sagte der Bürgermeister. Im Frühjahr werden die Arbeiten beauftragt, die zu 100 Prozent von der Kriegsgräberfürsorge gefördert werden. „Wir waren davon ausgegangen, dass wir den Stein nur abstrahlen und eine neue Fuge ziehen. Doch die Anforderungen, die die Deutsche Kriegsgräberfürsorge stellt, sind andere“, sagte der Bürgermeister.

Die Heimatforscher Christian Winkler und Volker Bromme hatten sich in den vergangenen Jahren für eine Sanierung des Denkmals eingesetzt. „Wir freuen uns, dass es nun doch losgehen soll“, sagten die beiden Männer übereinstimmend.

Schon vor dem 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs hatten sie sich für eine Restaurierung des Denkmals starkgemacht. Es erfolgte eine Begutachtung durch einen ortsansässigen Steinmetz. Der Fachmann hatte damals wenig Hoffnung. Durch das bei früheren Ausbesserungsarbeiten verwendete Material würden rasch wieder Verfallserscheinungen auftreten, sagte er. Die beiden Ortschronisten wandten sich an Bürgermeister Immo Barkawitz. Der nahm wiederum Verbindung zu Stefan Dähne, Gebietsreferent Denkmalschutz beim Landratsamt Mittelsachsen auf. Der Experte empfahl der Gemeindeverwaltung, einen Fördermittelantrag zur Sanierung des Denkmals zu stellen, der nun bewilligt ist.