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Kriegerdenkmale stehen im Fokus

Die Arbeitsgemeinschaft „Opfer Zweiter Weltkrieg“ in Steina arbeitet Namen und Unterlagen neu auf.

© dpa

Steina. In diesem Jahr jährt sich zum 73. Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges. Aus diesem Grund ist es der Arbeitsgruppe „Opfer Zweiter Weltkrieg“ aus Steina ein Anliegen, der Opfer zu gedenken, zu mahnen und ihnen einen Namen zu geben. In zahlreichen Gesprächen mit Bürgern aus Steina und von außerhalb wurden deshalb nun die vorhandenen Unterlagen ergänzt. Anlässlich der Kirmes 2017 war die AG mit einem Informationsstand präsent. Es gab Anlass zu einem intensiven Gedanken- und Erfahrungsaustausch. Gemeinsam mit der Gemeinde wurde anlässlich des Weihnachtsmarktes ebenfalls ein Verkaufsstand betreut. Das Vorhaben wurde von den Bürgern angenommen, sie zeigen großes Interesse. An dieser Stelle sagt die AG Danke für die zahlreichen Spenden.

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Fördermittelantrag gestellt
Allerdings konnte nicht alles so realisiert werden, wie es anfangs geplant war. Im Ortsteil Weißbach muss beispielsweise ein Kompromiss gefunden werden. Die Erweiterung des Denkmales ist nur außerhalb des Grundstückes möglich. Die Denkmalsfläche ist Privatbesitz, deshalb ist dieser Standort nicht förderfähig. Die Stele wird also unmittelbar daneben auf dem vorhandenen Gemeindeland aufgestellt. Da die Maßnahme einen Finanzbedarf über 20 000 Euro in Anspruch nimmt, wurde ein Antrag auf Fördermittel aus einem EU- Programm gestellt.

Das Vorhaben wurde durch eine Kommission positiv bewertet. Allerdings konnte es wegen der begrenzten Fördermitteln nicht berücksichtigt werden. Die Arbeitsgruppe beschloss in ihrer ersten Zusammenkunft im neuen Jahr, den Fördermittelantrag erneut einzureichen und hofft, dieses Mal berücksichtigt zu werden. Der Bedarf an Eigenmitteln ist beträchtlich. Deshalb wird man anlässlich des Frühlingsfestes auf dem Schwedenstein das Vorhaben weiterhin vorstellen, um den Spendentopf zu füllen. (szo)