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Chemnitz
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Anklage nach Drogen- und Munitionsfund gegen 43-Jährigen

Bei einem 43-Jährigen findet die Polizei bei einer Razzia unter anderem falsche Impfausweise, Munition, Schlagstöcke und 240.000 Euro Bargeld. Nun wird der Mann vor dem Landgericht Chemnitz angeklagt.

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Vor dem Landgericht Chemnitz ist ein 43-Jähriger angeklagt, bei dem die Polizei Drogen, aber auch Munition gefunden hat.
Vor dem Landgericht Chemnitz ist ein 43-Jähriger angeklagt, bei dem die Polizei Drogen, aber auch Munition gefunden hat. © Jan Woitas/dpa (Symbolfoto)

Chemnitz. Nach dem Fund von Drogen, Schlagstöcken, Munition und fingierten Impfausweisen in Chemnitz hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 43-Jährigen erhoben. Ihm werden unter anderem bewaffneter Drogenhandel und unerlaubter Besitz von Munition vorgeworfen, wie eine Sprecherin am Mittwoch mitteilte. Im November hatte die Polizei drei Wohnungen und zwei Garagen durchsucht.

Bei dem Angeklagten mit deutscher Staatsangehörigkeit seien dabei größere Mengen Betäubungsmittel wie Crystal, Marihuana und Kokain gefunden worden. Auch entdeckten die Ermittler in Deutschland nicht zugelassene Arzneimittel und sieben Impfausweise, auf denen Schutzimpfungen eingetragen waren aber kein Inhaber. Zudem wurden 240.000 Euro Bargeld sichergestellt.

"Der Angeschuldigte beabsichtigte, sowohl die Betäubungs- und Arzneimittel als auch die Impfausweise gewinnbringend weiterzuverkaufen", erklärte die Staatsanwaltschaft. Der Mann sei bisher nicht vorbestraft und sitzt seit November in Untersuchungshaft. Bei einer Verurteilung drohe ihm eine mehrjährige Haftstrafe, hieß es. Der Prozessauftakt sei für den 25. Mai am Landgericht Chemnitz geplant. (dpa)