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Drogenhandel über "Whatsapp der organisierten Kriminalität"

Dresdens längster Prozess um verschlüsselte Handy-Chats steht nach sieben Monaten vor einem Abschluss. Der angeklagte junge Vater bleibt in U-Haft.

Von Alexander Schneider
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Bleibt in Haft: Mustafa K. und sein Verteidiger Carsten Brunzel (r.) kritisieren die Rechtmäßigkeit der von französischen Ermittlern entschlüsselten Handydaten.
Bleibt in Haft: Mustafa K. und sein Verteidiger Carsten Brunzel (r.) kritisieren die Rechtmäßigkeit der von französischen Ermittlern entschlüsselten Handydaten. © Matthias Rietschel

Dresden. Carsten Brunzel versucht es mit allen Mitteln, aber der Verteidiger kann die Kammer nicht überzeugen. Am Montag feuerte er wieder mehr als ein halbes Dutzend Anträge ab - Aussetzungsanträge, Beweisanträge, Sachverständigengutachten, Anträge auf Nachermittlungen, auf die Beiziehung von Akten oder die Ladung von Zeugen. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Rechtmäßigkeit einer der größten Entschlüsselungsaktionen der jüngeren Geschichte. Stichwort Encrochat.

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