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Dresden
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Anklage nach Raubüberfall mit Messer in Dresden

Ein Mann überfällt in Dresden einen 18-Jährigen. Später behauptet er, gekauft zu haben, was er bei dem Überfall erbeutet hat.

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Mit einem Messer soll ein Räuber einen 18-Jährigen in Dresden bedroht haben.
Mit einem Messer soll ein Räuber einen 18-Jährigen in Dresden bedroht haben. © Symbolbild: Archiv/Sebastian Schultz

Dresden. Die Staatsanwaltschaft legt einem 27-Jährigen schweren Raub zur Last. Der Mann sitzt seit dem 4. April in Untersuchungshaft. Er soll in Dresden einen 18-Jährigen bedroht und beraubt haben.

Es passierte am 21. Januar, nachts gegen 3 Uhr. Der 18-Jährige traf auf der Grunaer Straße in Höhe der Hausnummer 2 auf den Täter, einen Mann aus Afghanistan. Der 27-Jährige drohte seinem Opfer mit einem Messer und forderte Wertsachen, berichtet die Staatsanwaltschaft.

Das Opfer wehrte sich demnach und versuchte dann, zu fliehen. Dabei verlor der 18-Jährige seine Ohrhörer im Wert von mehr als 200 Euro und eine Schachtel Zigaretten. Der Afghane, der noch immer das Messer in der Hand hatte, griff sich die verlorenen Gegenstände, bedrohte dabei weiter sein Opfer und flüchtete.

Die Polizei bekam dennoch heraus, um wen es sich handelt und nahm den Mann aufgrund eines zuvor erlassenen Haftbefehls fest. Der mutmaßliche Täter bestreitet die Tat. Er behauptet, die Ohrhörer von dem 18-Jährigen gekauft zu haben.

Der 27-Jährige ist bereits erheblich vorbestraft, berichten die Verantwortlichen der Anklagebehörde. Das Landgericht Dresden wird nunmehr über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden, sowie einen Termin zur Hauptverhandlung bestimmen.