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Dresdnerin per Messenger um viel Geld betrogen

Eine Dresdner Seniorin glaubte, eine Nachricht von ihrer Tochter zu erhalten, die sie darin um Geld bat. Sie überwies rund 7.600 Euro an Betrüger.

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Enkeltrick digital: Über den Messengerdienst Whatsapp ist in Dresden erneut eine Seniorin um ihr Erspartes gebracht worden.
Enkeltrick digital: Über den Messengerdienst Whatsapp ist in Dresden erneut eine Seniorin um ihr Erspartes gebracht worden. © Symbolfoto: Ritchie B. Tongo/EPA FILE/dpa

Dresden. Noch immer versuchen Betrüger auch in Dresden vornehmlich Senioren über den Messengerdienst Whatsapp um ihr Erspartes zu bringen. Im Fall einer 73-Jährigen aus Striesen ist das erneut gelungen. Per Whatsapp gaben sich die Unbekannten als Tochter der Frau aus, die eine neue Telefonnummer habe und Geld benötige.

Am Dienstagnachmittag meldeten sich die Unbekannten bei der Striesenerin und verlangten insgesamt rund 7.600 Euro. Die 73-Jährige tätigte daraufhin Überweisungen auf zwei verschiedene Konten. Als die Frau ihre tatsächliche Tochter kontaktierte, fiel der Betrug auf.

Auch in Rähnitz versuchten Täter ihr Glück, scheiterten jedoch am Misstrauen einer 55-Jährigen. Von ihr hatten die Unbekannten 3.760 Euro verlangt. Die Frau verständigte die Polizei.

Diese rät im Falle solcher Nachrichten mit den Angehörigen zu sprechen, nicht vorschnell Geld an unbekannte Konten zu überweisen und im Verdachtsfall immer die Polizei zu informieren.

Auch Betrugsversuche per Telefonanruf finden in Dresden offenbar noch statt, wie ein Beispiel vom Dienstagnachmittag zeigt: Eine 62-Jährige aus der Dresdner Neustadt erhielt einen Anruf von einem angeblichen Polizisten, der behauptete, dass ihre Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Die Täter forderten eine Kaution in Höhe von 95.000 Euro, um die Haft der Tochter abzuwenden. Die 62-Jährige wurde jedoch misstrauisch und rief die Polizei. (SZ)