merken
PLUS Döbeln

Missbrauchsfall: Angeklagter legt Berufung ein

Der 28-Jährige aus Großweitzschen wurde vom Amtsgericht Döbeln wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes verurteilt. Nun zieht er vors Landgericht Chemnitz.

Im Prozess des sexuellen Missbrauchs eines Kindes aus Großweitzschen ist der Angeklagte nun in Berufung gegangen. Es wird noch einmal vor dem Landgericht Chemnitz verhandelt.
Im Prozess des sexuellen Missbrauchs eines Kindes aus Großweitzschen ist der Angeklagte nun in Berufung gegangen. Es wird noch einmal vor dem Landgericht Chemnitz verhandelt. © André Braun (Symbolbild)

Großweitzschen/Döbeln. Vor drei Wochen stand ein 28-jähriger Berufskraftfahrer aus Großweitzschen vor dem Amtsgericht Döbeln. Wegen sexuellen Missbrauchs des damaligen Nachbarkindes erhielt er eine Bewährungsstrafe von Richterin Marion Zöllner. Nun ging der Angeklagte mit seinem Rechtsbeistand in Berufung.

Wie Gerichtssprecher Christoph Kuhn auf Anfrage von Sächsische.de mitteilt, ging der Einspruch fristgemäß dem Gericht zu. „Derzeit ist die Richterin noch dabei, dass Urteil schriftlich zu verfassen. Sobald das abgeschlossen ist, wird der Fall an das Landgericht Chemnitz abgegeben“, erklärt Kuhn. Er geht von einem neuen Prozesstermin frühestens in drei Monaten aus.

Klinik Bavaria Kreischa
Perspektiven Schaffen - Teamgeist (Er-) leben
Perspektiven Schaffen - Teamgeist (Er-) leben

Wir sind die KLINIK BAVARIA Kreischa - eine der führenden medizinischen Rehabilitationseinrichtungen in Ostdeutschland.

  • Nachrichten aus der Region Döbeln von Sächsische.de gibt es auch bei Facebook und Instagram

Weiterführende Artikel

Bewährungsstrafe für Missbrauch an 13-Jähriger

Bewährungsstrafe für Missbrauch an 13-Jähriger

Ein 28-jähriger Berufskraftfahrer aus Großweitzschen soll sich einer 13-Jährigen unsittlich genähert haben. Nun fiel vor dem Amtsgericht Döbeln das Urteil.

Konkret wird dem Großweitzschener vorgeworfen, das Kind im September 2020 zunächst mit der Hand am Gesäß angefasst und im Anschluss über das soziale Netzwerk Instagram sowie dem Kommunikationsdienst Whatsapp belästigt zu haben. Dafür erhielt er am Amtsgericht eine Haftstrafe von einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung. Zudem sollte er Schmerzensgeld zahlen und eine Therapie besuchen.

Mehr zum Thema Döbeln