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Pirna: Opfer von Gewalt brauchen eine stärkere Lobby

Der Verein "Weißer Ring" will für Opfer von Straftaten eine zentrale Anlaufstelle in Pirna etablieren – aus mehreren wichtigen Gründen.

Von Thomas Möckel
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Andrea Schmidtbauer-Scholz mit Broschüren vom Weißen Ring: Gewaltopfer brauchen unbedingt jemanden, der ihnen zuhört und sie berät.
Andrea Schmidtbauer-Scholz mit Broschüren vom Weißen Ring: Gewaltopfer brauchen unbedingt jemanden, der ihnen zuhört und sie berät. © Daniel Schäfer

Dass es mitunter Jahre dauert, ehe Opfer von Gewalttaten ihr Leid offenbaren und ihre Peiniger anzeigen, zeigt der Fall von Dominique B. Zwischen ihrem fünften und 15. Lebensjahr wurde sie immer wieder von ihrem Großvater sexuell missbraucht. Aber erst mit 18 war sie bereit, Anzeige zu erstatten. Weil allein der Schritt schwerfiel, wurde sie dabei unterstützt vom Verein „Weißer Ring“, mit dem sie sehr gute hilfreiche Gespräche führte. „Es ist so schwer, darüber zu sprechen, und die Mitarbeiterin des Weißen Rings hat mir die Angst genommen, es zu sagen“, berichtet Dominique B.

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