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Vandalismus am Wanderweg in Kriebstein

Unbekannte haben Bänke und Wegweiser beschädigt. In Grünlichtenberg erlebt eine Familie böse Überraschungen.

Am Wanderweg in Kriebstein haben Unbekannte randaliert und unter anderem Wegweiser umgeworfen.
Am Wanderweg in Kriebstein haben Unbekannte randaliert und unter anderem Wegweiser umgeworfen. © Gemeindeverwaltung Kriebstein/Mi

Kriebstein. Bürgermeisterin Maria Euchler (FWK) ist sauer. Obwohl Randalierer im Wandergebiet entlang der Zschopau bereits Mitte Mai eine Spur der Verwüstung hinterlassen haben, ärgert sie sich immer noch darüber und informierte in der jüngsten Sitzung die Gemeinderäte. Überdies ruft sie die Anwohner auf, die Augen offen zu halten.

Mitte Mai hatten Passanten am Wanderweg an der Zschopau umgestoßene Wegweiser entdeckt. Eine Bank, die am Wanderweg steht, wurde in die Zschopau geworfen.

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Inzwischen sind die Spuren beseitigt, die Wegweiser wieder aufgebaut und die Bank aus dem Wasser geholt und wieder aufgestellt worden. „Wir haben sie erneut mit schweren Ketten gesichert“, so Maria Euchler.

Hauseingänge mit Eiern beworfen

Sie bittet darum, derartige Sachbeschädigungen umgehend dem Ordnungsamt oder im Sekretariat der Gemeindeverwaltung zu melden. „Machen Sie Fotos oder melden Sie umgehend derartige Tatbestände“, so die Bürgermeisterin. „Solche Handlungen sind nicht zu entschuldigen und werden strafrechtlich verfolgt.“

Eine Bank wurde von den Randalierern aus der Verankerung gerissen und anschließend in die Zschopau geworfen.
Eine Bank wurde von den Randalierern aus der Verankerung gerissen und anschließend in die Zschopau geworfen. © Gemeindeverwaltung Kriebstein/Mi

Ein weiterer Vorfall beschäftigt die Gemeindechefin. Wie sie mitteilt, ist es in Grünlichtenberg im Bereich Obere Dorfstraße/Lindenallee zum wiederholten Mal zu gefährlichen Handlungen gekommen. Vermutlich handele es sich hierbei um Nachbarschaftsstreitigkeiten.

„Dort wurden Auspuffanlagen an Autos mit in Öl getränkten Tüchern verstopft, Einfahrten und Eingänge mit Eiern beworfen und mit Öl verunreinigt“, sagt sie. Ein solches Verhalten könne nicht entschuldigt werden, „egal, was man für Gründe hat, auf jemanden sauer zu sein.“

Bürgermeisterin Maria Euchler will vermitteln

Maria Euchler bittet auch in diesem Fall die Anwohner, wachsam zu sein und Hinweise bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. „Es handelt sich hier um Sachbeschädigung, die im schlimmsten Fall mit Körperverletzung einhergeht.“ Es sei traurig, dass es in der schönen und nicht anonymen Dorfgemeinschaft zu solchen Vorfällen kommt.

„Sollte es Probleme geben, biete ich an, als Vermittlerin aufzutreten. Alle Parteien setzen sich an einen Tisch und wir reden darüber. So können Lösungen gefunden werden und nicht, indem eine Familie terrorisiert wird“, so Euchler.

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