merken
PLUS Dresden

Rechtsextreme fechten Dresdner Stadtfest-Urteil an

Sie sollen auf dem Stadtfest mindestens zehn Ausländer zum Teil schwerst verletzt haben. Die beiden Beschuldigten wollen ihre Strafe aber nicht akzeptieren.

Auf dem Dresdner Stadtfest sind 2016 mindestens zehn Menschen verletzt worden. Das Verfahren gegen die Beschuldigten, zwei Rechtsextreme, geht offenbar weiter.
Auf dem Dresdner Stadtfest sind 2016 mindestens zehn Menschen verletzt worden. Das Verfahren gegen die Beschuldigten, zwei Rechtsextreme, geht offenbar weiter. © Sven Ellger (Archiv)

Dresden. Die Dresdner Rechtsextremisten René H. (35) und Christian L. (31) akzeptieren ihr Urteil nicht. Die Männer wurden Ende Juli am Landgericht Dresden wegen ihrer Beteiligung an dem fremdenfeindlichen Angriff auf Flüchtlinge beim Dresdner Stadtfest im August 2016 schuldig gesprochen und haben nun eine Revision des Verfahrens vor dem Bundesgerichtshof beantragt.

H., der auch Organisator der „gezielten Jagd“ von 25 bis zu 40 vermummten Tätern war, erhielt eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und acht Monaten. Der bereits mehrfach einschlägig vorbestrafte L. bekam eine Haftstrafe von drei Jahren und zehn Monaten. Bei dem Überfall waren mindestens zehn Menschen aus dem Irak und Afghanistan zum Teil schwerst verletzt worden.

Anzeige
Willkommen in unserer Neuen Möbelwelt
Willkommen in unserer Neuen Möbelwelt

NEUERÖFFNUNG bei H&H - Das große Kommen und Staunen! Verpassen Sie nicht unsere große OPENING-ANGEBOTS-WOCHE vom 13. bis 18. September.

Weiterführende Artikel

Rechtsextreme Stadtfest-Schläger verurteilt

Rechtsextreme Stadtfest-Schläger verurteilt

2016 haben mehrere Dutzend Täter auf dem Dresdner Stadtfest gezielt Jagd auf Ausländer gemacht. Nach zwei Jahren endet nun der Prozess.

Der Prozess mit rund 50 Verhandlungstagen hatte im September 2019 begonnen. Die Generalstaatsanwaltschaft und die Vertreter der Nebenkläger haben nach Angaben des Landgerichts Dresden kein Rechtsmittel eingelegt. (SZ/lex)

Mehr zum Thema Dresden