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Trickbetrüger schreiben Dresdnerin eine Nachricht

Kriminelle versuchen, an Geld zu kommen. Dabei nutzen sie eine Variation des sogenannten Enkeltricks.

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Mittels eines Internet-Messengers haben Betrüger eine Dresdnerin angeschrieben.
Mittels eines Internet-Messengers haben Betrüger eine Dresdnerin angeschrieben. © Christoph Dernbach/dpa (Symbolfoto)

Dresden. Als Enkeltrick ist allgemein bekannt, wenn Trickbetrüger versuchen, sich als Verwandte auszugeben und an Geld ihrer Opfer zu gelangen. Typisch bei ihrer Vorgehensweise: Sie erzählen eine erfundene Geschichte am Telefon und damit begründen sie dann eine vermeintlich nötige Ausgabe. Jetzt haben Trickbetrüger eine ähnliche Methode genutzt. Aber sie sind dabei anders vorgegangen.

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Am Montagabend haben die Unbekannten versucht, eine 58-Jährige aus Dresden zu überlisten. Sie schrieben der Frau via Internet-Messenger eine Nachricht und gaben sich dabei als deren Tochter aus. Dabei behaupteten sie, ihre Tochter habe ihr Handy verloren und sei nun über eine neue Telefonnummer erreichbar. Dann forderten sie die Frau auf, 1.820 Euro zu überweisen und schickten auch Kontodaten.

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Die Dresdnerin fiel nicht auf den Betrugsversuch herein. Sie nahm zunächst Kontakt zu ihrer Tochter auf und meldete den Vorfall dann der Polizei. Geld hat sie nicht eingebüßt. (SZ/csp)

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