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Pirna

Kriminelle auf A17 geschnappt

Die Beamten der Bundespolizei konnten in den letzten zwei Tagen in Breitenau drei Straftäter dingfest machen.

© Symbolfoto: dpa

Bei Fahndungskontrollen auf der A 17 konnten die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel am Mittwoch und Donnerstag drei Personen verhaften.

Kurz nach Mitternacht stellte sich bei einem 48-jährigen Rumänen heraus, dass er im Jahr 2016 wegen Erschleichen von Leistungen und im Jahr 2017 wegen Diebstahls am Amtsgericht Tiergarten verurteilt wurde. Jetzt drohten dem rumänischen Staatsangehörigen, resultierend aus den zwei Strafbefehlen, insgesamt 60 Tage Ersatzfreiheitsstrafe.

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Sein Sohn und er brachten gemeinsam die vom Gericht auferlegten Geldstrafen in Höhe von 1.059 Euro auf. Somit durfte der Rumäne im Anschluss weiterreisen.

Am späten Nachmittag überprüften die Einsatzkräfte einen 31-jährigen Serben. Bei ihm ergab die polizeiliche Abfrage, dass er wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis am Amtsgericht München verurteilt wurde. Eine 25-tägige Ersatzfreiheitsstrafe im Gefängnis drohte, wenn er die auferlegte Geldstrafe in Höhe von 328,50 Euro nicht bezahlt. Ein Teil von seinem Reisebudget musste er jetzt dafür nutzen, um dem Aufenthalt in der Justizvollzugsanstalt Dresden zu entgehen. Er bezahlte den offenen Betrag und durfte die Fahrt fortsetzen.

Für einen ungarischen Staatsangehörigen hatte die Überprüfung seiner Personalien am Rastplatz "Am Heidenholz" am Donnerstag zunächst erhebliche Konsequenzen für seinen Aufenthalt in Deutschland. Nach dem 49-Jährigen wurde bereits gefahndet. Das Amtsgericht Weiden in der Oberpfalz verurteilte letztes Jahr den Mann wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 35 Tagen. Das Urteil ergab, dass dem Ungarn der Gefängnisaufenthalt bei Zahlung der Geldstrafe in Höhe von 605 Euro erspart bleibt. Er ignorierte jedoch in der Vergangenheit die Aufforderung zur Einzahlung. Mit einer Fahrt, in Begleitung der Bundespolizei, zu einem Geldinstitut brachte er die notwendigen und geforderten Barmittel auf und konnte seine Reise fortsetzen.

Insgesamt wurden der Staatskasse 1.992,50 EUR durch die Vollstreckung der drei Haftbefehle zugeführt, teilt die Bundespolizei mit. (SZ)

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