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Pirna

Krimineller auf der A17 gefasst

Bundespolizisten schnappten bei der Kontrolle eines Linienbusses nahe Breitenau einen wegen mehrfacher Vergehen gesuchten Bulgaren.

© Symbolfoto: Matthias Hiekel/dpa

Beamte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel überprüften am Mittwoch auf der A17 bei Breitenau die Insassen eines in Richtung Dresden fahrenden, grenzüberschreitenden Linienbusses. Dabei ging ihnen ein Krimineller ins Netz. 

Unter den Insassen befand sich ein bulgarischer Staatsangehöriger (30), welcher mit einem Haftbefehl gesucht wurde. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass der 30-Jährige wegen Diebstahls in mehreren Fällen eine 90-tägige Restfreiheitsstrafe verbüßen muss. Da der Bulgare bei seinem früheren Aufenthalt in Deutschland mehrfach wegen Diebstahls, Sachbeschädigung, Körperverletzung, sexueller Belästigung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz strafrechtlich in Erscheinung getreten war, besteht gegen den 30-Jährigen bis Januar 2023 eine Wiedereinreisesperre. Nach Abschluss der polizeilichen Sachbearbeitung ging es für den Mann auf direktem Weg ins Gefängnis nach Dresden. Zudem wurde gegen ihn ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet.

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Bereits am Dienstag kontrollierten die Bundespolizisten auf der A17 einen 29-Jährigen, der sich mit kroatischen Dokumenten auswies. Bei der Überprüfung der vorgelegten Papiere stellten die Beamten jedoch fest, dass diese gefälscht sind. Bei der anschließenden Durchsuchung seines Fahrzeuges fanden die Einsatzkräfte der Bundespolizei die echten Ausweisdokumente des 29-Jährigen. Demnach handelt es sich bei ihm um einen serbischen Staatsangehörigen, gegen den unter seinen echten Personalien eine Wiedereinreisesperre nach Deutschland bis Oktober 2020 besteht. 

Außerdem ergaben die Ermittlungen, dass der 29-Jährige sich unter seinen falschen kroatischen Personalien bereits im vergangenen Jahr mit einem Wohnsitz in Deutschland angemeldet hatte. Der Serbe war zudem kein Unbekannter für die Beamten, da dieser im Oktober 2018 durch die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel wegen unerlaubter Einreise sowie Einschleusens von Ausländern angezeigt und anschließend nach Tschechien zurückgeschoben wurde. Der 29-Jährige muss sich jetzt erneut in einem Verfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz verantworten, teilt die Bundespolizei mit. (SZ)