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Krippe wird teurer als geplant

In der Gemeinde Putzkau ist der Anbau an die Kita mit Abstand die größte Investition. Doch auch an anderen Stellen wird gebaut.

© dpa

Putzkau. Die Fassade erstrahlt apricotfarben, dahinter läuft der Innenausbau: Beim Neubau an der Putzkauer Kindertagesstätte Zwergenland kommen die Bauleute gut voran. „Im Mai, spätestens im Juni, werden wir das Gebäude beziehen können“, sagt Bürgermeister Achim Wünsche (parteilos).

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Seit Juni vergangenen Jahres wird am Kinderhaus der Gemeinde gebaut. Es entsteht ein zweistöckiger Anbau für die Krippenkinder. Im Ergebnis der über eine Million Euro teuren Investition schafft Schmölln-Putzkau rund 40 zusätzliche Betreuungsplätze für Krippen- und Kindergartenkinder. Aktuell liege man bei den Kosten um 30 000 Euro über dem Plan, sagt der Bürgermeister. Das sind etwa drei Prozent der geplanten Bausumme. Doch Achim Wünsche sagt auch: Abgerechnet wird zum Schluss. Einige Leistungen müssen noch vergeben werden. Da könnten Einsparungen möglich sein.

Mühlteich steht für 2020 im Plan
Im Investitionsplan der Gemeinde für dieses und die nächsten Jahre ist der Kita-Anbau das größte Vorhaben. Gebaut wird in diesem Jahr auch noch auf der Putzkauer Querstraße. Dort sollen in der zweiten Jahreshälfte die Straße ausgebaut und eine Brücke erneuert werden.

In den kommenden zwei Jahren wird der Schwerpunkt nach jetzigem Stand wahrscheinlich im Ortsteil Schmölln liegen. Im Jahr 2019 will die Gemeinde den holprigen Fußweg an der Straße Am Schwarzwasser instand setzen. Ein Jahr später möchte sie die seit Jahren anstehende Sanierung des Mühlteiches angehen. Künftig soll das Schwarzwasser am Teich vorbeigeleitet werden. Geschätzte Kosten: 486 000 Euro. 100 000 Euro könnten hinzukommen, weil in diesem Zuge auch die Straße Am Mühlteich saniert werden soll. Für den Ortsteil Tröbigau steht der Ausbau der Straße der Jugend für 2019 im Programm. Auch fürs Freibad der Gemeinde sind Investitionen vorgesehen. Die Dosieranlage soll erneuert werden. Die Gemeinde erhofft sich davon Stromeinsparungen und eine stabile Wasserqualität. (SZ/ir)