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Dippoldiswalde

Krippen-Bau in Ruppendorf kann starten

Die Pläne fürs Zentralhofgelände sind gemacht. Was die Gemeinde Klingenberg dort vor hat, zeigt die SZ-Übersicht.

So soll die Kinderkrippe angelegt werden. © Grafik: SZ

Auf dem Gelände des ehemaligen Zentralhofs in der Ruppendorfer Ortsmitte rollen bald die Bagger an: Die Gemeinde Klingenberg will dort eine Kinderkrippe bauen, mit Außenanlagen und großem Parkplatz. Derzeit wird die Baustelle eingerichtet, mit den Rohbauarbeiten soll es noch im April losgehen, wie Bürgermeister Torsten Schreckenbach (BfK) am Dienstag im Gemeinderat informierte. Auch die Baugenehmigung ist zwischenzeitlich eingetroffen.

Um das Vorhaben zu finanzieren, sollen mehrere Fördermitteltöpfe angezapft werden. Für den Bau des Krippengebäudes wurden bereits 495 000 Euro aus dem Förderprogramm Kita-Invest bestätigt, weitere 180 000 Euro sollen aus dem EU-Förderprogramm Leader kommen. Etwa eine Million Euro muss die Gemeinde beisteuern.

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Was ist genau auf dem Gelände geplant?

Dort, wo einst die Scheune des Zentralhofs stand, wird die neue Kinderkrippe gebaut. Der neue Parkplatz schließt an die Krippe an und soll die innerörtliche Parkplatzsituation verbessern. Im Ruppendorfer Ortszentrum sind Parkplätze eh schon knapp, zusätzlich fallen noch Parkplätze am Bushalteplatz weg, weil dieser umgebaut werden soll. Kunden des Landmarkts, Besucher der Turnhalle oder des Friedhofs sollen den neuen Parkplatz künftig ebenfalls mit nutzen. Um Ortsmitte und Parkplatz anzubinden, wird ein Fußweg angelegt, zwischen Burgruine und Kinderkrippe.

Etwa ein Drittel des Zentralhofgeländes ist damit verplant. Die Gemeinde will das übrige Areal frei halten, um dort in Zukunft gegebenenfalls noch weiter anbauen zu können beziehungsweise das restliche Gelände anderweitig zu entwickeln.

Wie soll die Kinderkrippe aussehen?

Die Kinderkrippe ist als eingeschossiges Massivhaus geplant. Das Gebäude wird außen mit Holz verkleidet und passt sich damit optisch an die Turnhalle an, so die Intention der Planer vom Dippser Büro Ruhsam und Ullrich. Der Haupteingang geht in Richtung Burgruine, das Außengelände für die Krippe ist vis-à-vis auf der anderen Gebäudeseite. Die neue Krippe bietet Platz für 36 Kinder, mit Funktionsräumen, zwei Gruppenräumen, Schlafräumen für die Kinder, Sanitärbereich, Garderobe, Küche, Wäschelager und Platz für die Erzieher.

Warum wird die Krippe in Ruppendorf gebaut und nicht woanders?

Im Bereich der Altgemeinde Höckendorf fehlen Krippenplätze, bei der Gemeindeverwaltung gibt es bereits eine Warteliste. Um das Problem zu lösen, gilt ein Neubau als beste Variante, nachdem Anbauten am Ruppendorfer Kinderhaus oder dem Höckendorfer „Storchennest geprüft wurden. „Wir haben uns für Ruppendorf entschieden, weil wir dort mit dem Zentralhofgelände eine geeignete Fläche hatten, im Ort gelegen“, erklärte Bürgermeister Torsten Schreckenbach in der Vergangenheit. 

In der Ruppendorfer Ortsmitte will die Gemeinde Klingenberg eine Kinderkrippe samt großem Parkplatz bauen.  © Visualisierung: Büro Ruhsam und Ullrich

Sie wollen noch besser informiert sein? Schauen Sie doch mal auf www.sächsische.de/freital und www.sächsische.de/dippoldiswalde vorbei.

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