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Döbeln

Krisentelefon für Pflegende

Die Hochschule Mittweida erforscht, ob eine Notruf- nummer eingerichtet werden kann. Erste Ergebnisse sollen es Ende dieses Jahres geben.

Wenn Pflegende nicht weiterwissen, sollen sie sich an eine Notfallnummer wenden können. Die Umsetzbarkeit dieser Idee wird aktuell geprüft.
Wenn Pflegende nicht weiterwissen, sollen sie sich an eine Notfallnummer wenden können. Die Umsetzbarkeit dieser Idee wird aktuell geprüft. © Sven Ellger

Landkreis. Der Landkreis arbeitet mit der Hochschule Mittweida an einer Machbarkeitsstudie zur Einführung eines (Pflege-)Notfall- und Krisentelefons vor. „Aktuell wurde ein Fragebogen an die ambulanten und stationären Träger verschickt, um die inhaltliche Ausrichtung des Telefons zu konkretisieren und zu prüfen, auf welche bestehenden Strukturen und Ressourcen in der Realisierung angeknüpft werden könne“, so Pflegenetzkoordinatorin Susanne Finck. 

Beim 5. Palliativtag in Freiberg sprach sie davon, dass erste Teilergebnisse im Ende des Jahres vorliegen sollen. Finck: „Oft gibt es gerade in der häuslichen Pflege Situationen, die die Angehörigen in einen Moment überfordern und sie wissen dann mit ihrer Frage oder ihrem Anliegen nicht wohin und da möchten wir ansetzen.“ 

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Organisiert wurde der Tag zum 5. Mal durch das Palliativnetzwerk Freiberg. Lokale Partner aus Freiberg und Umgebung erhielten in Fachvorträgen Impulse für ihre tägliche Arbeit bei der Betreuung von schwerstkranken und sterbenden Menschen. (DA/vt)

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