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Wirtschaft

Kroatien und Bulgarien kommen Euro nahe

In 19 der 27 EU-Staaten zahlt man mit dem Euro. Perspektivisch soll das auch in Kroatien und Bulgarien möglich werden.

Derzeit bezahlt man in 19 der 27 EU-Staaten mit dem Euro.
Derzeit bezahlt man in 19 der 27 EU-Staaten mit dem Euro. © Nicolas Armer/dpa (Symbolfoto)

Brüssel. Kroatien und Bulgarien haben eine wichtige Hürde vor dem Beitritt zur Gemeinschaftswährung Euro genommen. Wie die EU-Kommission am Freitag mitteilte, wurden beide EU-Staaten mit ihren Landeswährungen Kuna und Lew in den Wechselmechanismus II aufgenommen - das sogenannte Wartezimmer für den Euro.

Kroatien und Bulgarien müssen nun mindestens zwei Jahre ohne größere Schwierigkeiten an dem Mechanismus teilnehmen. Das heißt unter anderem, dass sie nicht von sich aus ihre Währung gegenüber dem Euro abwerten dürfen. Der Kurs darf nur innerhalb bestimmter Grenzen schwanken. Gelingt ihnen das, könnten nach den zwei Jahren alle Voraussetzungen für den Beitritt zum Euro erfüllt sein. Beide Staaten bemühen sich darum seit Jahren.

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EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen betonte, mit dem Beschluss würden die wichtigen Wirtschaftsreformen in Bulgarien und Kroatien anerkannt. Und er zeige, dass der Euro attraktiv bleibe. "Wir werden die beiden Länder auf der nächsten und abschließenden Etappe auf ihrem Weg zum Beitritt zum Euro-Währungsgebiet weiter unterstützen", erklärte von der Leyen.

Nach den EU-Verträgen sind alle Mitgliedsstaaten bis auf Dänemark zum Beitritt zur Gemeinschaftswährung verpflichtet, sobald sie die Voraussetzungen erfüllen. Mehrere Staaten verfolgen dies aber nicht mit Nachdruck. Derzeit bezahlt man in 19 der 27 EU-Staaten mit dem Euro, der seit 2002 Zahlungsmittel ist. (dpa)

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