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Den Meeren geht es schlecht

Wissenschaftler schlagen Alarm – der Klimawandel macht den Ozeanen zu schaffen. Unsere Nachricht für Kinder.

Millionen Tonnen Müll verschmutzen die Ozeane.
Millionen Tonnen Müll verschmutzen die Ozeane. © Stefan Sauer/dpa

Von Eva Fauth

365 Tage für Patienten da
365 Tage für Patienten da

Die Dresdner City-Apotheken bieten mehr, als nur Medikamente zu verkaufen. Das hat auch mit besonderen Erfahrungen zu tun. Was, wenn Sonntagmorgen plötzlich der Kopf dröhnt oder die Jüngste Läuse mit nach Hause gebracht hat?

Meeresschildkröten, Haie oder Fische, die in Korallenriffen leben, werden immer weniger. Die Lebensbedingungen für alle Meeresbewohner haben sich in den vergangenen Jahren extrem verschlechtert. Wissenschaftler, die die Weltmeere untersuchen, sagen: Die Ozeane sind in einem schlechten Zustand.

Ein Grund ist, dass es immer mehr Menschen auf der Welt gibt und Fisch ein wichtiges Nahrungsmittel ist. Doch es werden zu viele Fische gefangen – das nennt man Über-fischung. Die Fischbestände können nicht schnell genug nachwachsen. Ein großes Problem ist auch der Plastikmüll, der das Meer verschmutzt. Das ist gefährlich für die Tiere, die Plastikteile schlucken und sterben können, aber auch, weil so viele Schadstoffe ins Wasser gelangen. 

Zu schaffen macht den Meeren außerdem der Klimawandel, der das Eis an den Polen schmelzen und den Meeresspiegel immer weiter ansteigen lässt. Das hat vielfache Ursachen. Vielleicht hast du schon einmal etwas vom Golfstrom gehört. Das ist eine große Meeresströmung, die wichtig für das Klima ist – auch für uns in Europa. Er zieht einmal quer durch den Atlantik und transportiert gewaltige Massen warmes Wasser und warme Luft aus der Karibik nach Europa. Der Golfstrom sorgt also dafür, dass es bei uns im Sommer schön warm ist. Nun haben Wissenschaftler herausgefunden, dass sich der Golfstrom abschwächt. Das hat mit dem Klimawandel zu tun, also damit, dass es auf der Erde immer wärmer wird.

Das hat zur Folge, dass zum Beispiel am Nordpol große Eisflächen schmelzen. Diese zusätzlichen Wassermassen beeinflussen auch Meeresströmungen wie den Golfstrom. Wenn der Golfstrom langsamer wird, könnte sich deshalb das Klima in Europa und auf der ganzen Welt verändern.

Es gibt viele Dinge, die den Meeren zu schaffen machen. Deshalb fordern Wissenschaftler mehr Schutzgebiete für die Meere. Sie sagen, die Meere seien die am wenigsten geschützten Gebiete der Erde. Das müsse sich schnell ändern.

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