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Dresden

Zoo freut sich über Pinguin-Küken

Erstmals gibt es Bilder der Ende April geschlüpften Tiere. Weiterer Nachwuchs ist noch unterwegs.  

Bei den Pinguinen im Dresdner Zoo gibt es  Nachwuchs.
Bei den Pinguinen im Dresdner Zoo gibt es Nachwuchs. © Zoo Dresden

Frühling im Zoo bedeutet immer auch Nachwuchs. So gibt es jetzt erfreuliche Nachrichten aus der Pinguingruppe. Laut einer Mitteilung schlüpften am 20. und 23 April  zwei Küken - nach 40 Tagen Brutzeit. Da zwei andere Elternpaare derzeit noch auf den Nestern sitzen, rechnet der Zoo in den nächsten Wochen mit weiteren Küken. 

Zoobesucher müssen sich allerdings gedulden, bis sie die kleinen Pinguine das erste Mal sehen können, denn die Eltern päppeln die Jungtiere zunächst etwa acht Wochen in den Bruthöhlen auf. Bislang ist auch das Geschlecht der derzeit etwa 680 und 500 Gramm schweren Tierchen noch nicht bestimmt.

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© Zoo Dresden

Für den Zoo ist die Zucht auf jeden Fall ein Erfolg – zeigt es doch, dass sich die Tiere, die zum Großteil erst seit 2015 im Zoo leben, immer stärker aneinander binden. Vergangenes Jahr waren erstmals seit der verhängnisvollen Seuche, die rund 30 Tiere dahingerafft hatte, zwei Jungtiere herangewachsen. Ein Jahr zuvor hatte das gleiche Elternpaar schon einmal eine Nachzucht. Diese Küken waren allerdings nach kurzer Zeit verstorben. „Je älter und erfahrener die Pinguine werden, desto größer sind auch die Überlebenschancen der Küken“, sagt Kurator Matthias Hendel.

Zwei bis drei Monate müssen die gerade geschlüpften Pinguine überstehen, dann haben sie laut Zootierarzt Dimitri Widmer erst einmal die größte Hürde genommen. Mit ihnen leben derzeit nun 14 Tiere auf der Anlage. Ein Aufstocken der Gruppe mit Tieren aus anderen Zoos ist bisher nicht vorgesehen – auch wenn das Becken neben dem neuen Pinguincafé noch ausreichend Platz für weiteren Zuwachs bieten würde. (mit SZ/mja)